Präventionen gegen Burnout

Die größten Belastungen am Arbeitsplatz

15. Juli 2010
Von Tanja Wolff
Erschöpfung und Burnout in der IT-Branche nehmen zu. Nur 29 Prozent können nach der Arbeit problemlos abschalten. Hier gibt es Ratschläge zur Vorbeugung.
Die Beschäftigen sind zunehmend erschöpfter.
Die Beschäftigen sind zunehmend erschöpfter.

Nur noch 37 Prozent der IT-Spezialisten glauben, dass sie ihre Tätigkeit auf Dauer ausüben können. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Für die Studie wurden 331 Mitarbeiter von sieben IT-Unternehmen befragt.

Die IT-Branche muss dringend etwas tun, damit es ihren Mitarbeitern wieder besser geht. Denn sind die Arbeitnehmer erschöpft, belastet das auch das Unternehmen. Ohne die Kosten für Vertretungen, den Wertschöpfungsverlust und ähnliche Folgeeffekte mit einkalkuliert, riskieren Firmen erhebliche Umsatzeinbußen. Bereits ein Viertel der Beschäftigten zeigt Anzeichen chronischer Erschöpfung. Umgerechnet auf ein mittelständisches Unternehmen mit 100 Beschäftigten entstehen dem Betrieb so etwa Kosten in Höhe von 500.000 Euro.

Arbeitsunterbrechungen und Zeitdruck führen am häufigsten zu psychischen Belastungen.
Arbeitsunterbrechungen und Zeitdruck führen am häufigsten zu psychischen Belastungen.

Mehr als die Hälfte aller Befragten werden am meisten durch Arbeitsunterbrechungen psychisch belastet. Gefolgt von Zeitdruck (51 Prozent), Aneignungsbehinderung (41 Prozent) und ungeplanter Zusatzaufwand (36 Prozent). Mit etwas Abstand werden soziale Spannungen im Team, emotionale Belastungen und widersprüchliche Arbeitsanforderungen genannt. Ziel der Arbeitgeber sollte es sein diese Belastungen zu reduzieren, um dem BurnoutBurnout der Mitarbeiter vorzubeugen. Dafür gibt es verschiedene Ansätze. Alles zu Burnout auf CIO.de

1. Defragmentierung: Die heutige Arbeitswelt ist bestimmt durch schnelle Aufgabenwechsel und parallele Aufgabenbearbeitung unter hohem Zeitdruck Dazu kommen die verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeits- und Erholungszeiten. Diese Faktoren verursachen Anspannung und Erschöpfung. Aus diesem Grund muss das Ganze entzerrt und neu geordnet werden.

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