Security, Kosten und Verwaltung

Die größten Probleme bei BYOD

22. März 2013
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Die Nutzung privater Mobilgeräte gefährdet die Sicherheit und treibt Kosten in die Höhe. Eine Studie von MobileIron und iPass zeigt die größten Herausforderungen auf.
ByoD geht nur mit der richtigen Enterprise-Mobility-Strategie. Knapp drei Viertel der Firmen haben zwar eine, doch diese ist meist wenig effektiv.
ByoD geht nur mit der richtigen Enterprise-Mobility-Strategie. Knapp drei Viertel der Firmen haben zwar eine, doch diese ist meist wenig effektiv.
Foto: iPass / MobileIron

Unternehmen, die mobile Geschäftsprozesse einführen, steigern damit einerseits die Produktivität ihrer Belegschaft. Andererseits sind die IT-Organisationen bei der Umsetzung von Mobilprozessen mit neuen Anforderungen, etwa im Bereich der IT-Sicherheit, konfrontiert. Das gilt vor allem, wenn Mitarbeiter Arbeitsprozesse nach der Devise "Bring your own Device" (ByoD) auf dem eigenen Mobilgerät erledigen.

CIOs von ByoD wenig begeistert

Der "Mobile Enterprise Report" von iPass und MobileIron, zwei US-Anbietern für mobile Services, untersucht die wichtigsten Trends und Herausforderungen im Zusammenhang mit ByoD. Dazu zählen die Themen mobile SecuritySecurity, Kostensteigerungen durch den Betrieb und die Verwaltung mobiler Geräte und Anwendungen sowie die Einführung einer unternehmensweiten Mobility-Strategie. Alles zu Security auf CIO.de

Kopfschmerzen bereiten den befragten IT-Verantwortlichen, dass immer mehr Mitarbeiter Arbeitsaufgaben mobil per Smartphone oder Tablet-PC nach dem ByoD-Prinzip durchführen. Der Anteil stieg im Jahr 2012 von 42 auf 47 Prozent. Die Einführung von Richtlinien für den ByoD-Einsatz ist daher zwingend erforderlich. Doch im Schnitt haben erst 54 Prozent der der IT-Verantwortlichen in ihrem Unternehmen eine entsprechende Policy umgesetzt.

56 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie die Firmenrichtlinien für ByoD im letzten Jahr verändert und mehr an die Anforderungen der End-User angepasst haben. Eine ByoD-Richtlinie ist jedoch nur ein Bestandteil im Rahmen einer umfassenden Enterprise-Mobility-Strategie. 72 Prozent der Umfrageteilnehmer haben eine solche zwar umgesetzt, doch nur 37 Prozent halten diese auch für effektiv. 35 Prozent der IT-Manager sind sogar der Ansicht, ihre Mobility-Strategie sei völlig unzulänglich. Allerdings gibt es Lichtblicke.

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