"Proven Winners"

Die größten Startups von Rocket-Internet

05. Oktober 2014
Der Startup-Finanzierer Rocket Internet hebt von seinen rund 50 Firmen ein knappes Dutzend besonders hervor. Sie werden als "Proven Winners" bezeichnet - also Unternehmen, die schon bewiesen hätten, dass sie erfolgreich sein können. Die größten davon sind Online-Händler. Alle schrieben im vergangenen Jahr Verluste.

Dafiti

Der 2011 gegründete Modehändler ist in Südamerika aktiv. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei umgerechnet gut 146 Millionen Euro. Mit einem Verlust von 800.000 Euro war Dafiti von den großen Rocket-Startups am nächsten dran an der Gewinnzone. Mitte dieses Jahres kam Dafiti auf knapp 1,8 Millionen aktive Kunden. Rocket Internet gehören 22,7 Prozent von Dafiti.

Lamoda

Das ist Rockets Modehändler für Russland, gegründet 2011. Der Umsatz erreichte im vergangenen Jahr umgerechnet gut 122 Millionen Euro, der Verlust lag bei 40,1 Millionen Euro. Mitte dieses Jahres gab es knapp 1,4 Millionen aktive Kunden. Rocket hält an Lamoda einen Anteil von 23,5 Prozent.

Westwing

Die Firma verkauft Möbel und Accessoires fürs Zuhause in zwölf Ländern. Der Umsatz erreichte im vergangenen Jahr rund 111 Millionen Euro, der Verlust lag bei gut 41 Millionen Euro. Mitte dieses Jahres gab es rund 580.000 aktive Kunden. Rocket gehört rund ein Drittel des Unternehmens.

Home24

Der Online-Möbelhändler startete 2012. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei rund 93 Millionen Euro, der Verlust erreichte knapp 42 Millionen Euro. Zuletzt gab es 515.000 aktive Kunden. Rocket Internet hält knapp die Hälfte.

Zalora

Die 2012 gestarteten Online-Shops verkaufen Mode nach Südostasien und Australien. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei knapp 69 Millionen Euro, es gab rund 71 Millionen Euro Verlust. Zur Mitte dieses Jahres kam Zalora auf 1,25 Millionen aktive Kunden. Rocket gehört rund ein Viertel des Unternehmens.

Jabong

Die Firma handelt mit Mode im Boom-Markt Indien. In dem Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr kam sie auf einen Umsatz von umgerechnet knapp 57 Millionen Euro, der Verlust lag bei rund 38 Millionen Euro. Der Anteil von Rocket Internet liegt bei rund 21 Prozent, die Kundenzahl wird nicht genannt. (dpa/rs)

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