SaaS


Software as a Service (SaaS) soll Kosten reduzieren

Die IT-Pläne von Volkswagen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Volkswagen will durch globale Standards bei Systemen, Hard- und Software sein Wachstum steigern. Die Konzern-IT soll den Software-Einsatz weltweit steuern und die Arbeitsteilung zwischen den Rechenzentren koordinieren. Dabei will CIO Klaus Hardy Mühleck neue IT-Fachleute einstellen, die Kostenführerschaft in der Branche aber halten.

Wäre die IT des Volkswagen-Konzerns ein Auto, müsste das ein stabiler Laster sein, der sich einiges aufladen und trotzdem wie ein superschneller Flitzer durchstarten kann. Denn nach den Worten von CIO und Executive Vice President Klaus Hardy Mühleck richten sich große Erwartungen an die IT als Wachstumstreiber. So soll die Marke VW nach den Zielen der "Wachstumsstrategie 2018" den Absatz binnen einer Dekade von 3,67 Millionen auf 6,6 Millionen Fahrzeuge steigern. Das erklärte Mühleck auf einer IT-Leiter-Tagung in Dresden.

Für die Konzern-IT heißt das: Sie soll den Software-Einsatz weltweit steuern und die Arbeitsteilung zwischen zentralen und lokalen Rechenzentren steuern. Dafür wurden in Dresden die StrategienStrategien der Marken Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie der Financial Services aufeinander abgestimmt. Die IT-Manager wollen für Systeme, Hard- und Software einheitliche Standards schaffen. Alles zu Strategien auf CIO.de

Wann ein konzernweit standardisiertes Unternehmen Volkswagen zu erwarten ist, darüber legt man sich nicht fest. Mühleck: "Die Umsetzung ist ein Prozess, der Jahre in Anspruch ninmmt. In Dresden haben wir diesen Weg bestätigt und uns weiter auf StandardisierungStandardisierung fokussiert." Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Die Relevanz der IT für einen heutigen Autobauer lässt sich am Beispiel der sogenannten digitalen Fabrik nachvollziehen. Bevor die Fließbänder rollen, entwickeln IT-Spezialisten den neuen Golf am Bildschirm, um den Einbau der Fahrzeugteile zu optimieren. Außerdem können sie spätere Arbeitsabläufe an der Montagelinie erproben.