Gartner: Wo investiert wird

Die IT-Sicherheitsausgaben bis 2015

14. November 2011
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Der Markt für Sicherheits-Dienstleistungen rund wandelt sich seit Jahren rapide. Unternehmen lagern Betrieb und Management verstärkt aus, um Kosten zu senken.
Durch den Bezug von Managed Security Services wollen Firmen laut Gartner-Analyst Lawrence Pingree in erster Linie ihre IT-Budgets entlasten.
Durch den Bezug von Managed Security Services wollen Firmen laut Gartner-Analyst Lawrence Pingree in erster Linie ihre IT-Budgets entlasten.
Foto: Gartner

Weltweit werden Unternehmen im Jahr 2011 mehr als 35 Milliarden US-Dollar für SecuritySecurity Services ausgeben. Das sind vier Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr. 2012 sollen die Umsätze mit Sicherheits-Dienstleistungen im Outsourcing-Modell auf mehr als 38 Milliarden Dollar steigen - bis 2015 sogar auf 49 Milliarden Dollar. Alles zu Security auf CIO.de

Managed Security senkt Kosten

Zu diesem Ergebnis kommt das US-Marktforschungsinstitut Gartner in dem Marktbericht "Forecast: Security Service Market, Worldwide, 2011". Gartner-Analyst Lawrence Pingree sieht den Grund für die stark ansteigenden Investitionen in Managed Security Services (MSS) darin, dass sich der Markt für Dienstleistungen rund um Sicherheits-Technologien seit einigen Jahren rapide verändert hat.

Unternehmen lagern den Betrieb und das Management ihrer Sicherheitslösungen zum einen an Spezialanbieter aus, um ihre operativen Kosten zu senken und das IT-Budget zu entlasten. Zum anderen wollen sie mit diesem Schritt freiwerdende Kapazitäten beim IT-Personal in strategischen Sicherheitsinitiativen bündeln.

Auch kleine und mittlere Firmen fragen inzwischen verstärkt externe Dienstleistungen für IT-Security nach. Sie wollen sich damit - auch im Hinblick auf die IT-Vernetzung mit Kunden und Partnern - besser vor Angriffen oder Datenverlusten schützen. Laut Pingree fehlt diesen Betrieben die Finanzkraft und das Personal, um intern Know-how dafür aufzubauen.

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