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Talent-Management in der IT

Die klassische IT-Organisation hat ausgedient

Managing Director, Technology Strategy, Accenture Strategy
Unternehmen müssen den Wandel künftig selbst anstoßen, um nicht von ihm überrollt zu werden. Auch die klassische IT-Organisation kommt dabei auf den Prüfstand.

Technologie spielt im digitalen Wandel eine Schlüsselrolle. Dabei ist allerdings eine ganzheitliche technologische Strategie gefragt. Diese muss integriert und über alle Unternehmensbereiche greifen und beschränkt sich nicht länger auf eine Enklave namens IT-Abteilung. CIOs sollten sich in diesem Umfeld als Vorreiter positionieren. Dabei kommt es unter anderem auf die Auswahl des richtigen Personals an. Doch wie sieht das IT-Team der Zukunft aus? Gehört die IT-Abteilung, wie wir sie kennen, der Vergangenheit an, da sich das Know-how auf alle Ressorts innerhalb des Unternehmens verteilt?

Die Digitalisierung stellt die Unternehmensorganisation auf den Kopf. Auch die IT-Abteilung bleibt davon nicht ausgenommen.
Die Digitalisierung stellt die Unternehmensorganisation auf den Kopf. Auch die IT-Abteilung bleibt davon nicht ausgenommen.
Foto: iQoncept - shutterstock.com

Glaubt man den Entscheidern, liegt dieser Schluss durchaus nahe: Befragungen zeigen, dass sich fast die Hälfte der Führungskräfte sorgt, in den kommenden zwei Jahren nicht die benötigten Talente zu finden - wobei die größte Lücke bei den IT-Fachkräften klafft. Wie können Unternehmen diesen Bedarf decken, den sie für ihre digitale Reise benötigen? Niemand ist für die Lösung dieser Aufgabe besser geeignet als der CIO. Ihm muss es gelingen, die IT-Kultur im Unternehmen grundlegend zu verändern. Doch das ist nicht einfach. Im Wesentlichen ergeben sich für CIOs hier drei Herausforderungen:

  • Innovation findet überall im Unternehmen statt: Innovation vollzieht sich in vielen Unternehmen unabhängig von der IT-Organisation. Laut einer aktuellen Accenture-Studie betrachten nur 34 Prozent der Entscheider die IT-Abteilung als den wichtigsten Innovationstreiber innerhalb ihres Unternehmens - zwei Jahre zuvor waren es noch 71 Prozent. Das bedeutet: Die IT-Entscheider müssen eng mit anderen Ressorts zusammenarbeiten, um Innovationen voranzutreiben.

  • Die IT muss sich breiter aufstellen: Unternehmerische, digitale und technologische Kompetenzen sollten Hand in Hand gehen. Das Aufgabenfeld der IT wird breiter. Während sie heute vor allem Infrastruktur bereitstellt, Daten managt und Software entwickelt, besteht ihre Aufgabe künftig darin, neue Services, existierende IT-Systeme und Cloud-Technologie über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg intelligent zu integrieren und zu vernetzen. Dafür sind neue Talente und Kompetenzen gefragt: Künftig werden IT-Fachleute zum Beispiel mit intelligenten Maschinen zusammenarbeiten, was ganz besondere Kompetenzen im Umgang mit der Technologie erfordert.

  • Die Digitalisierung erfordert eine neue Personalstrategie: Der Fokus der Personalstrategie muss künftig auf Vielfalt liegen, andernfalls wird eine digitale Strategie schwerlich funktionieren. Gefragt ist eine neue Generation kreativer Querdenker aus unterschiedlichsten Disziplinen, die über den Globus hinweg miteinander zusammenarbeiten, und das zunehmend auf Projektbasis. Das Ökosystem der Talente wird also deutlich größer. Nur Unternehmen, die es verstehen, diesen Talente-Pool intelligent für sich zu nutzen, werden auf Dauer erfolgreich am Markt bestehen können.

Doch wie können CIOs die neuen Herausforderungen erfolgreich bewältigen? Erfahren Sie mehr dazu in unserer Bildergalerie.

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