Manager-Magazin-Studie "Euro 500"

Die leistungsstärksten Konzerne Europas

18. Oktober 2013
Europas Konzerne haben 2012 deutlich weniger verdient als im Jahr davor. Damit sinken die Gewinne der 500 größten europäischen Börsen-Unternehmen zum zweiten Mal in Folge. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Euro 500" des manager magazins, einer Performance-Analyse der 500 wichtigsten europäischen Aktiengesellschaften.

Die Gewinne der 500 größten börsennotierten Unternehmen Europas sanken 2012 um etwas mehr als 15 Prozent von 451 auf 380 Milliarden Euro. Im Jahr 2010 hatten die 500 größten Aktiengesellschaften Europas noch einen Gewinn von 514 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Börsenwert der Unternehmen ist dagegen kräftig angestiegen und wuchs bis Ende September um rund 16 Prozent auf insgesamt 7.751 Milliarden Euro (Vorjahr 6.684 Milliarden Euro).

Die absoluten Spitzenresultate erzielten in diesem Jahr die britischen Unternehmen. Allein sechs der zehn am besten platzierten Unternehmen kommen aus Großbritannien, darunter die Nummer eins und zwei des aktuellen Rankings, das Immobilienportal Rightmove und der Finanzdienstleister Hargreaves Lansdown. Dennoch können sich die deutschen Unternehmen gut behaupten und stellen mit dem auf Rang acht platzierten schwäbischen Modelabel Hugo Boss auch ein Top-Ten-Unternehmen. Sechs deutsche Firmen finden sich unter den 50 am schlechtesten platzierten Unternehmen; der Stromriese RWE (Rang 451), die Deutsche Bank (Rang 466), die beiden Stahlkonzerne ThyssenKrupp (Rang 469) und Salzgitter (Rang 471) sowie die Commerzbank (Rang 491). (rs)

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