Software-Entwicklung

Die meisten Fehler passieren am Anfang

09. August 2010
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Die meisten Fehler bei der Software-Entwicklung in Unternehmen entstehen schon in der Requirement-Phase von Projekten, hat die Universität Nürnberg-Erlangen in einer Befragung festgestellt. Das ist fatal, weil sich diese Probleme danach nur mit intensiver Arbeit und hohen Kosten beheben lassen.

Zunehmender Kostendruck auf die IT, Globalisierung, Offshoring, schnelleres Time-to-Market, neue und zusätzliche gesetzliche Bestimmungen: Die Anforderungen an die Softwareentwicklung steigen stetig.

ALM muss sich am Business orientieren

Lebensdauer, Komplexität und Art von Applikationen sowie deren Bedeutung für das Business sind in jeder IT-Landschaft verschieden. Durch ALM-Konzepte lässt sich die Entwicklung und der Lebenszyklus von Applikationen besser steuern.
Lebensdauer, Komplexität und Art von Applikationen sowie deren Bedeutung für das Business sind in jeder IT-Landschaft verschieden. Durch ALM-Konzepte lässt sich die Entwicklung und der Lebenszyklus von Applikationen besser steuern.

Darauf müssen IT-Abteilungen in Unternehmen und im Öffentlichen Dienst sowie IT-Beratungen und Software-Hersteller reagieren. Wie, das hat die Studie "Application Lifecycle Management - Trends, Herausforderungen und IT-Unterstützung" in einer Befragung von 15 IT-Experten untersucht.

Durchgeführt hat diese der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit finanzieller Unterstützung von Microsoft.

Die Studienautoren definieren Application Lifecycle Management (ALM) als die "zeitlich und thematisch ganzheitliche, integrierte Betrachtung, Bewertung und Unterstützung aller IT-nahen technischen und ökonomischen Aktivitäten, welche mit der Erstellung und dem Betrieb größerer Software-Applikationen in Verbindung stehen."