Neue Technologien bestimmen die Arbeit von morgen

Die nächste Ära des PC ist anwenderzentriert

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.

Jedoch erschweren es die erweiterten Features, neue Spezifikationen zu entwickeln beziehungsweise Server zu konfigurieren.

Zunehmende Virtualisierung

Die Phase zwischen 2009 und 2010 ist geprägt von der VirtualisierungVirtualisierung der Anwenderumgebung. Das hängt unter anderem mit der künftigen Einbindung von Web-2.0-Anwendungen zusammen. Damit können Desktop-Anwendungen ausgeführt werden, ohne auf einem Rechner installiert zu sein. Das World Wide Web wird so zu einer Computer-Plattform, um darüber Fotos, Word-Dokumente, E-Mails zu verteilen. Für IT-Abteilungen in Unternehmen kommen hier vor allem in den Bereichen Sicherheit und Veränderungs-Management neue und erweiterte Anforderungen zu. Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Laut Gartner-Analyst Kleynhans werden aber nicht nur verstärkt diese Technologien Eingang in den Unternehmensalltag finden, sondern auch User verstärkt auf ihren eigenen Geräten arbeiten. IT-Organisationen müssen deshalb Prozesse des IT-Managements modifizieren sowie Virtualisierungs-Techniken übernehmen, beispielsweise um Compliance-Anforderungen zu erfüllen und IT-Betriebskosten im Griff zu haben.

Software-Blasen

In der letzten Phase (2011 bis 2012) verwischen laut Gartner die Grenzen zwischen Unternehmens- und Consumer-Plattformen, denn Anwender verlangen nach einer einheitlichen Umgebung, mit der sie verschiedene "Rollen" wahrnehmen können. Beruflich und privat genutzte Anwendungen werden - wie Gartner es ausdrückt - in so genannten Software-Blasen ("software bubbles") zusammengefasst.

IT-Abteilungen sollten diese Tendenzen und Trends jedoch nicht als notwendiges Übel ansehen, sondern vielmehr als strategische Option begreifen, um Prozesse zu verschlanken, die interne sowie externe Kommunikation zu verbessern sowie innovative Geschäfts- und Interaktionsmodelle zu entwickeln und umzusetzen.

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