Von cool bis skurril

Die Neuheiten der Elektronik-Messe CES

10. Januar 2014
Elektronik-Hersteller haben hunderte neue Produkte auf der Messe CES vorgestellt. Einige sind nützlich, einige unterhaltsam oder cool, andere eher seltsam. Ein Überblick.

Fernseher bekommen noch schärfere Bilder und gebogene Bildschirme. Die beiden Hersteller LG und Samsung präsentierten Prototypen für neue Flachbildfernseher, die auf Knopfdruck die Form ändern können. Das soll Kino-Gefühl ins Wohnzimmer bringen.

3D-Drucker sind handlicher geworden und könnten so den Sprung aus der Hobbyecke schaffen. Die Geräte für den Hausgebrauch kosten inzwischen etwa so viel wie ein Laptop. Allerdings braucht es ein gesondertes Computerprogramm, um die dreidimensionalen Modelle zu entwerfen.

Computer-Prototyp: Einen Preis gab es für den neuartigen Modul-Rechner "Christine" der Firma Razer. Der PC wird aus einzelnen Teilen zusammengesteckt. So kann einfach ein DVD-Laufwerk hinzugefügt oder der Grafikprozessor ausgetauscht werden. Die Firma hofft, das Modell innerhalb des nächsten Jahres auf den Markt zu bringen.

4K-Monitore:
Eine ultrahohe Auflösung ist nicht nur bei den Fernsehern ein heißes Thema. 4K macht sich auch auf Computer-Monitoren breit. Auf der CES stellten sowohl Samsung als auch LG, Sharp und Panasonic 4K-Displays im 30-Zoll-Bereich vor. Passend dazu wurden auch geeignete Grafikkarten vorgestellt.

Mini-Kameras können in Brillen oder als Kettenanhänger am Körper getragen werden und so praktisch unbemerkt Aufnahmen machen. Daneben bringen Firmen wie Polaroid kleine Sportkameras auf den Markt. Sie richten sich an Snowboarder oder Skater, die aus der Ich-Perspektive ihre Stunts aufzeichnen und live ins Internet übertragen wollen.

Technik fürs Handgelenk: Fitness-Armbändern und vernetzte Uhren gab es gleich haufenweise zu sehen. Bisher messen die Armbänder vor allem Körperfunktionen, die Uhren dienen meist als eine Art Fernbedienung fürs Handy. Sie zeigen etwa neue Nachrichten an.

Sensoren tauchen in Haushalt und Auto auf. Die Firma Murata brachte ein Roboter-Paar mit auf die Messe, um ihre Sensoren vorzuführen. Die Sensoren registrieren Objekte im Weg und balancieren die kleinen Roboter aus.

Fernsteuerung: Heizungen und Kaffeeautomaten können bereits seit geraumer Zeit über das Netz aus der Ferne gesteuert werden. Auf der CES stellte nun der Zubehörspezialist Belkin einen Schongarer der Marke Crock-Pot vor, der sich ebenfalls per App fernsteuern lässt. Über das Smartphone kann die Kochzeit und die jeweilige Gartemperatur angepasst werden. Belkin lässt sich auch nicht davon abschrecken, dass "smarte" Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, die von sich aus Milch nachbestellen, bislang keine Verkaufshits waren. (dpa/rs)

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