IT-Ausgaben

Die Outsourcing-Budgets in Deutschland steigen

11. November 2008
Sabine Prehl ist freie Journalistin und lebt in München.
Viele Anwenderunternehmen werden ihre Auslagerungsaktivitäten 2009 erhöhen.

Während die IT-Ausgaben wegen Finanzkrise und drohender Rezession generell zurückgehen, werde die Outsourcing-Ausgaben nach den Planungen der Anwender 2009 tendenziell steigen. Die Experton Group hat 66 deutsche Anwenderunternehmen befragt, die bereits IT-Bereiche ausgelagert haben: 25 Prozent rechnen für das kommende Jahr mit höheren Outsourcing-Budgets als 2008. 15 Prozent gehen von abnehmenden Ausgaben aus, und bei 60 Prozent der Befragten sollen die Budgets für externe IT-Services konstant bleiben. Die Analysten werten dieses Ergebnis als "deutliches Indiz" dafür, dass der Outsourcing-Markt in Zukunft weiter wachsen wird. Dabei bleibt das selektive Auslagern en vogue: Die Anwender stellen ihre Budgets immer häufiger für kleinere Deals bereit.

Die verschiedenen Sourcing-Modelle erfordern unabhängig vom Umfang des jeweiligen Deals unterschiedliche Outsourcing-Budgets. So fallen bei einem Komplett-Outsourcing naturgemäß höhere Kosten an als etwa bei einem Outtasking-Vorhaben.

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