Cloud Computing


Lünendonk-Studie

Die Praxis-Trends bei Cloud Computing

08. Oktober 2012
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Vor allem IT, Finance und Controlling nutzen bislang Cloud-Services. Vor allem Infrastruktur-Services versprechen Einsparungen und Business-Effekte.
Die künftigen Anwendungsfelder von Cloud Computing.
Die künftigen Anwendungsfelder von Cloud Computing.
Foto: Lünendonk

Cloud Computing ist nicht länger ein reines IT-Thema. Immer mehr Fachbereiche nutzen die Vorteile der Wolke, um das Unternehmenswachstum gemeinsam anzukurbeln. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Trendstudie von Lünendonk. Unterstützt wurde die Studie von Seven Principles, Computacenter, Infosys, MT AG, TDS und Tieto. Befragt wurden mehr als 50 Unternehmen.

Cloud Services können die Art und Weise, wie IT-Services erbracht und genutzt werden, stark verändern. Die meisten interviewten Firmen setzen auf Dienste aus der Private Cloud, um Unternehmensressourcen fachbereichsübergreifend zu bündeln und IT-Services schneller und effizienter bereitzustellen.

Bei den Planungen der Unternehmen, welche Anwendungen und Services sie zukünftig aus der Cloud beziehen, stehen IT-Services in Form von IT-Service-Management-Anwendungen an erster Stelle mit einer geplanten Nutzungsquote von 70 Prozent. Es folgen IT-Infrastruktur-Services, die gemeinsam mit Office-Anwendungen eine geplante Quote von 56 Prozent erreichen.

HR und Produktion nutzen Cloud sehr wenig

Die IT nutzt Cloud Services derzeit mit 90 Prozent am stärksten. Es folgen Finance und Controlling mit einem recht hohen Anteil von 43 Prozent. Am wenigsten setzen im Moment HR und Produktion mit jeweils 13 Prozent auf Dienste aus der Wolke.