Tipps und Best Practice

Die Risiken in der Outsourcing-Transition

07.08.2013
Schlüssel-Phasen eines (Out-)Sourcing Projektes.
Schlüssel-Phasen eines (Out-)Sourcing Projektes.
Foto: ISG

Neben der Transition-Governance sollten auch die Kernlieferelemente als Transition-Meilensteine in Form von Critical Deliverables beschrieben sein (z.B.: Abschluss des Wissenstransfers, Implementierung des Service Level Reportings). So können die Anbieter in ihren Angeboten die Lösungsvorschläge in Bezug auf die jeweiligen Kundenanforderungen erstellen.

Bewertungskriterien auswählen und genug Zeit einplanen

Wichtig ist auch die Auswahl von Bewertungskriterien, um eine objektive Bewertung der angebotenen Transition-Konzepte (Transition-Plan und Transition-Governance) zu ermöglichen. Idealerweise werden diese Aktivitäten bereits vom Transition-Manager auf Seiten des Kunden durchgeführt oder zumindest begleitet.

Für die Sichtung der Transition-Pläne als sowie die daraus resultierenden Transition-Aktivitäten im Unternehmen sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Dies insbesondere um relevante Wechselwirkungen oder Abhängigkeiten zwischen dem Transition-Plan des Dienstleisters und dem Transition-Plan im Unternehmen zu identifizieren und umsetzbar zu machen (z.B. ist die Freigabe des Netzwerkzugriffs in das Kundennetzwerk Voraussetzung, um Remote Services zu starten).

In der Regel müssen auf Seiten des Kunden frühzeitig weitere Voraussetzungen für die Transition geschaffen werden. Beispiele dafür sind die Unterstützung durch die Arbeitnehmervertretung und die Begleitung der Mitarbeiter bei Personalübergängen, die Schaffung eines sicheren technischen Zugriffs aus dem Dienstleisternetzwerk auf das Kundennetzwerk oder die Bereitstellung von zusätzlichen Räumlichkeiten für den Wissenstransfer auf Kundenseite. Auch diese Aktivitäten bedürfen in der Regel ausreichender Vorlaufzeiten.

Fachbereiche frühzeitg informieren

Die frühzeitige Information der durch den Dienstleistungsvertrag betroffenen Fachbereiche auf Seiten des Kunden ist wesentlich, um die etwaigen Abhängigkeiten zu Fachbereichsprojekten frühzeitig zu identifizieren und Veränderungen auf Seiten der Kunden IT für die Endbenutzer verständlich zu machen. Insbesondere (aber nicht ausschließlich da häufig neue Dienstleistungsverträge auch Veränderungen für die Endbenutzer oder Fachbereiche bedeuten), ist ein zielgerichteter Kommunikationsplan ein wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Transition.

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