IT-Sicherheit im neuen Jahr

Die Security-Trends 2015

12. Januar 2015
Simon verantwortet als Program Manager Executive Education die Geschäftsentwicklung und die Inhalte des IDG-Weiterbildungsangebots an der Schnittstelle von Business und IT. Zuvor war er rund zehn Jahre lang als (leitender) Redakteur für die Computerwoche tätig und betreute alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz.
Welche IT-Security-Trends erwarten die Anwender 2015? Ziemlich sicher ist, dass das Thema IT-Sicherheit zunehmend eines fürs Business wird, dass die globale Vernetzung im Internet der Dinge viele neue Risiken mitbringt und dass Cloud sowie Mobile Treiber fürs Geschäft bleiben werden.

Die Ausgaben für IT-Sicherheit in deutschen Unternehmen wachsen unaufhörlich - seien es klassische On-Premise-Lösungen oder Security-Services als Software as a Service aus der Cloud. Für erstere erwarten die Marktforscher von Techconsult laut ihrer "Security-Bilanz Deutschland 2014" im neuen Jahr rund vier Prozent höhere Investitionen im Vergleich zu 2014 - die für Cloud-Dienste sollen sogar um rund 30 Prozent steigen. Somit erreicht der Markt für On-Premise-Security 2015 ein Gesamtvolumen von 2,546 Milliarden Euro - der für Cloud-Security eines von 282,4 Millionen Euro.

Die Schwerpunkte der von Techconsult befragten, in großen Teilen mittelständischen Anwender liegen klar im Mobile-Bereich, im Feld des Unified Threat Managements und bei den VPN-Lösungen.

Vorausschauende Überwachung führt zu Business-Aufmerksamkeit

Auf der globalen Ebene sind die Fokusthemen für 2015 ähnlich gelagert - die Marktforscher von IDC gehen davon aus, dass sich insbesondere die vorausschauende Erkennung von Bedrohungen (Threat Intelligence) zu einer zentralen Kategorie der IT-Sicherheit entwickeln wird. Anwender beziehen demnach immer häufiger und maßgeschneiderter Informationen über die Bedrohungslandschaft und versuchen, Risiken von Vornherein zu minimieren.

Das Ganze ist eine Form von Data Analytics. Es geht nicht mehr nur darum, auf Angriffe oder Datenverluste zu reagieren oder sie in dem Moment abzuwehren, in dem sie geschehen würden. Es soll erst gar nicht zu einer Situation kommen, in der unmittelbar Gefahr droht, wenn die Sicherheitslösung oder die Sicherheitsstrategie nicht richtig greifen könnte - Netzwerküberwachung lautet das Stichwort.

Zur Startseite