5 Tipps für iPhone & Co.

Die Sicherheitsrisiken von Smartphones

14. September 2010
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Sicherheitsexperte Joachim Opfer vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) erklärt im CIO.de.-Interview, auf was Unternehmen und private Anwender bei iPhone, Blackberry & Co. achten müssen.
"Wo Sicherheit eine Rolle spielt, hat private IT nichts zu suchen, weil man das prinzipiell nur sehr schwer in den Griff bekommen kann", rät BSI-Experte Joachim Opfer.
"Wo Sicherheit eine Rolle spielt, hat private IT nichts zu suchen, weil man das prinzipiell nur sehr schwer in den Griff bekommen kann", rät BSI-Experte Joachim Opfer.

CIO.de: Smartphones sind nicht nur in aller Munde, sondern fast auch schon in jeder Hand. Kommen Sie sich nicht manchmal wie eine Spaßbremse vor, weil sie dauernd vor den Gefahren mobiler Kommunikation warnen?

Joachim Opfer: Nein. Jeder Nutzer muss ja selber verantwortlich mit solchen Geräten umgehen. Die Rolle des BSI ist es, Sicherheitsrisiken aufzudecken und zu kommunizieren. Es ist wichtiger zu wissen, was man tut, als sich unwissend den Risiken auszusetzen.

CIO.de: Schon jetzt gibt es reichlich solcher Risiken in Verbindung mit Smartphones. Stehen uns die richtigen Probleme aber erst noch bevor, wenn wirklich jeder solche Geräte hat?

Opfer: Einerseits ja, weil es erst dann zu einem echten Massenproblem wird. Andererseits werden die Sicherheitsprobleme dadurch auch bewusster. Je weiter verbreitet diese Geräte sind, desto besser lassen sich auch Sicherheitsmaßnahmen entwickeln, weil Sicherheitslösungen keine teuren Exoten mehr sind. Wir bauen darauf, dass Sicherheit bald standardmäßig in die Geräte eingebaut ist. Insofern ist die zunehmende Verbreitung auch eine Chance.