E-Ink-Display, Augmented Reality, NFC

Die Smartphones der Zukunft

06. September 2011
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
In den nächsten Jahren sorgen Nanotechnologie, neue Design-Konzepte und leistungsfähigere Prozessoren für noch kleinere und intelligentere Smartphones.

Smartphones waren ursprünglich mal portable Geräte für Messaging und E-Mail-Kommunikation. Erinnern Sie sich noch? Heute lassen sich mit den Smartphones Videos und Filme per Streaming ansehen oder mit Hochgeschwindigkeit im weltweiten Web surfen. Innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre werden die Smartphones noch eine weitere Evolutionsstufe durchlaufen, meint Ginny Mies von unserer Schwesterpublikation PC World - und wagt einen Blick in die Kristallkugel.

E-Ink-Display zum Biegen und Falten

Ändern wird sich das Design von Smartphones. Sie werden zum einen kleiner und leichter. Möglich ist dies durch den Einsatz von Nanotechnologie im Innern der Apparate. Allerdings werden die mobilen Alleskönner auch künftig eine bestimmte Größe nicht unterschreiten.

Beim Kyocera Echo lassen sich die zwei 3,5 Zoll großen Touchscreens unabhängig voneinander bedienen. Sie können gleichzeitig auch als geschlossene Display-Einheit agieren.
Beim Kyocera Echo lassen sich die zwei 3,5 Zoll großen Touchscreens unabhängig voneinander bedienen. Sie können gleichzeitig auch als geschlossene Display-Einheit agieren.
Foto: Kyocera

Zum anderen arbeiten die Hersteller daran, die Bedienoberflächen so groß wie möglich zu machen. Dabei gibt es Smartphones mit einer Dual-Screen-Ausstattung wie das Kyocera Echo. Der Dual-Screen hat bisher allerdings den Nachteil, dass die Software unzureichend mit den zwei Oberflächen interagiert. Inzwischen gibt es auch Design-Konzepte für Smartphones, die auf der einen Seite eine herkömmliches LCD- oder OLED-Display haben, auf der anderen ein biegsames E-Ink-Display, das sich zusammenfalten lässt.

Das Smartphone am Handgelenk

Darüber hinaus wird es künftig sogenannte Wristwatch-Phones geben, die wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen werden. Nimmt der Nutzer ein solches Phone vom Handgelenk, verwandelt es sich in einen komfortablen Touchscreen mit kompletter QWERTZ-Tastatur.

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