iPhone


Nano-Teilchen, In-Cell-Methode & Co.

Die Touchscreens der Zukunft

11. Oktober 2011
Von Kolja Kröger
Sie basteln an Techniken, die das iPhone völlig alt aussehen lassen: Forscher tüfteln momentan an neuen Touchscreens für Smartphones. Die Lösungen sind vielversprechend.
Löste die Touch-Revolution aus: Das iPhone.
Löste die Touch-Revolution aus: Das iPhone.
Foto: Apple

Leichter, genauer und billiger sollen die Touchscreens der nächsten Generation werden. Das sind die Fronten, an denen Touchpad-Hersteller sich derzeit Schritt für Schritt vorkämpfen. Der Markt ist riesig und verspricht riesige Gewinne: Laut ABIresearch werden in diesem Jahr 85 Prozent aller SmartphonesSmartphones mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet sein; 2016 dann weit über 90 Prozent. Ganz zu schweigen von TabletsTablets, E-Readern und Navigationsgeräten. Das rechnen die Marktforscher aus New York in ihrer Studie "Mobile Displays and Touchscreen" - und deklinieren Techniken durch, in die die Hersteller jetzt ihre Hoffnung setzen. Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Apple hat vorgemacht, dass ein Technik-Coup eine Branche revolutionieren kann. Mit Einführung des iPhoneiPhone 2007 stieg die Zahl der verbauten Touchscreens massiv an. Steve Jobs verzauberte die Kunden mit einem leuchtend hellen und sehr sensiblen Display, wie man es von den bis dato verbreiteten Touchscreens nicht kannte. Alles zu iPhone auf CIO.de

Apples iPhone: Revolution mit mehr Licht

Beim resistiven Touchscreen drückt der Finger zwei Scheiben aufeinander.
Beim resistiven Touchscreen drückt der Finger zwei Scheiben aufeinander.
Foto: VISAM GmbH

Das Geheimnis: Üblich waren zu dieser Zeit resistive Touchscreens, die bis zu 25 Prozent des Lichts schlucken. Sie bestehen aus zwei beschichteten Scheiben, die per Fingerdruck an einer Stelle zusammengepresst werden. Das iPhone hingegen nutzt die projizierte kapazitive Technik. Eine Scheibe liegt über Sensor und LCD-Display. Wird die Scheibe berührt, entsteht eine elektrische Spannung zwischen Finger und Sensor. Das funktioniert nur, weil der menschliche Finger selbst leitfähig ist. Heute steckt diese Technik in den meisten Smartphones, ob Samsung, Motorola oder HTC. Für noch mehr technische Details lesen Sie den Artikel "So funktionieren Touch-Displays".

Aber das Rennen geht rasant weiter, während die Bildschirme größer werden, höhere Auflösungen und Kontraste bieten und größere Blickwinkel erlauben. Da müssen die Touchscreen-Entwickler mithalten, und versuchen es mit Quanten-Folien, Öl und Wasser und mit neuen Rohstoffen. Woran gebastelt wird, lesen Sie auf der nächsten Seite.