Schon 10 Prozent aller Mails werden mobil empfangen

Die Trends für E-Mail-Marketing

Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
Integration, Mobilität, Individualisierung und Rechtssicherheit: Diese vier Bereiche sollten Verantwortliche beim E-Mail-Marketing beachten.

Einer der stärksten E-Mail-Marketing-Trends 2009, so Artegic, stellt die übergreifende Integration des E-Mail-Marketings in die Regelkommunikation dar. Aufgaben der automatisierten oder ereignisgesteuerten Kundenkommunikation sollen dabei verstärkt über Dialogmarketing-Systeme abgewickelt werden. Immer wichtiger soll zudem der Begriff Mobilität werden: Sind es derzeit erst rund zehn Prozent der E-Mails, die mobil empfangen und gelesen werden, so werde sich dieser Anteil mit der wachsenden Verbreitung leistungsfähiger Mobiltelefonen weiter erhöhen. Eine besondere Bedeutung in der mobilen Anwendung sollen RSS-Feeds erhalten.

RSS-Feeds immer wichtiger

Ein weiterer Trend, den der Direktmarketing-Spezialist identifiziert hat, ist die verstärkte Individualisierung der Kommunikation mit den Kunden. Künftig werde es Aufgabe intelligenter Verknüpfung mit verschlagworteten Datenquellen sein, eine automatisierte Zuordnung der richtigen Informationen zu realisieren. Die Zusammenstellung nach Interessen und Motiven des Abonnenten soll dabei ebenso wichtig werden wie die Steuerung von Frequenz und Empfangszeitpunkt, zwei Faktoren, die den ROIROI (Return on Investment) des E-Mail-Marketings wesentlich determinieren würden. Alles zu ROI auf CIO.de

Schließlich soll die Frage nach der Rechtssicherheit des eigenen Marketings für viele Unternehmen zu einer zentralen Aufgabe werden, denn die Praxis zeige, dass große Unsicherheit und teilweise auch Nachlässigkeit beim Thema Datenschutz und Datennutzung besteht, heißt es aus Bonn weiter.

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