Von smarten Autos bis Wearables

Die Trends zur CES 2014 auf einen Blick

06. Januar 2014
Die Elektronik-Industrie versammelt sich Anfang Januar in Las Vegas zur großen Branchen-Show CES. In diesem Jahr werden die Trends noch stärker vom Umbruch des Geschäfts durch das Internet beherrscht.
  • Vernetzung: Alle Geräte in einem Haushalt bis hin zur Licht-Technik sollen miteinander verbunden und zum Beispiel über Smartphones steuerbar sein. Es gibt noch keinen etablierten Standard und stattdessen viele Insellösungen. Bosch will das ändern, Samsung hofft, als Smartphone-Spitzenreiter seine Plattform durchzusetzen.

  • Internet der Dinge: Damit die Technik verbunden werden kann, braucht sie Anschluss ans Netz. So werden schon bald deutlich mehr Geräte als Menschen miteinander kommunizieren. Bei der CES gibt es zum Beispiel Koch-Technik, die sich über Smartphone steuern lässt, oder Sensoren, die Bescheid geben, wenn der Kaffee zur Neige geht.

  • Schärfer Fernsehen: HD war gestern, lautet die Ansage der Branche. Das neue Schlagwort ist Ultra-HD, bei dem das Bild vier Mal mehr Pixel hat. Die Anbieter hoffen, damit den zuletzt schleppenden Absatz von TV-Geräten wieder in Schwung zu bringen. Noch sind die Preise aber deutlich höher und es fehlt an Inhalten in so guter Qualität.

  • Smarte Autos: Das Internet macht sich auch im Auto breit. Die Smartphones werden immer besser in die Fahrzeug-Elektronik eingebunden, damit die Nutzer können auf ihre gewohnten Apps zurückgreifen können. Google kündigte zum CES-Start eine Allianz mit der Autobranche an, die das Android-System in die Wagen bringen soll.

  • "Wearables": Dieser Begriff steht für kompakte Technik, die man direkt am Körper trägt - Armbänder, die Schritte mitzählen, Computer-Uhren oder Datenbrillen wie Google Glass. Fitness-Armbänder sind bereits weit verbreitet, die CES-Veranstalter rechnen in diesem Jahr auch mit 1,5 Millionen verkauften Smartwatches. (dpa/rs)

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