Neue Smart-TVs

Die TV-Technik der Zukunft

18. Februar 2013
Von Michael Rupp
Acht und mehr Millionen Pixel Auflösung, superheller, biegsamer OLED-Bildschirm und langlebige Display-Komponenten – die TV-Techniken der Zukunft stehen heute schon in den Startlöchern.
Der Bravia KD-84X9005 von Sony besitzt eine über zwei Meter große Bildschirmdiagonale.
Der Bravia KD-84X9005 von Sony besitzt eine über zwei Meter große Bildschirmdiagonale.
Foto: Sony

Die neuen Smart-TVs setzen den Grundstein für die vernetzte Fernsehwelt. Dabei warten die TV-Geräte der Zukunft nicht nur mit komplexen Digital-Wiedergabefunktionen lokal gespeicherter Inhalte und der Cloud auf, sondern auch mit Netzwerkschnittstellen, optimierten Bedienkonzepten sowie cleveren Zusatzfunktionen. Vielmehr punktet die kommende Generation intelligenter Fernsehbildschirme für das Wohnzimmer mit mehr Auflösung und organischen, selbstleuchtenden LEDs, die in ultradünne Trägerfolien eingebettet sogar biegsam sind. Die Technik dazu wird langsam marktreif.

Mehr Bildkontrast durch organische Leuchtdioden

Ein richtungsweisender Trend bei den TV-Flachbildschirmen zeichnet sich mit dem Einsatz organischer Leuchtdioden (OLED) ab. OLED-Schirme kommen ohne zusätzliche Lichtquellen aus, weshalb sie im Vergleich zu herkömmlichen Flüssigkristallbildschirmen einen sehr hohen Kontrast erzielen. OLEDs sind hauchdünne elektronische Bauelemente, die sich vorrangig für Bildschirme aller Art eignen. Da OLED-Schirme so dünn sind, passen sie besonders gut zu Geräten mit extrem flachen Bauformen. So wurden sie bisher insbesondere in Handys, SmartphonesSmartphones und Tablet-PCs eingebaut. In diesem Jahr haben LG und Samsung die ersten großen OLED-Bildschirme gezeigt, die derzeit allerdings noch sündhaft teuer sind. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Konkret setzt LG dabei zum Beispiel beim 55-Zoll-OLED-TV 55EM9600 auf eine organische Schicht, die weiß leuchtet. Farbfilter sorgen dafür, dass das Fernsehbild farbig wird. Samsung setzt beim KN55ES9000 mit 55 Zoll auf ein Panel, das ohne Farbfilter auskommt. Denn bei der Technik, die die Koreaner Super-OLED nennen, sitzen die RGB-Subpixel direkt auf dem Panel und leuchten jeweils selbsttätig. Die Stärke der Technik liegt laut Samsung neben der Leuchtkraft der Farben in den Schattierungen von Schwarz. So kann der Betrachter selbst bei dunklen Szenen noch Details unterscheiden.