Kompatibilität bei Microsoft

Die Upgrade-Fallen bei Office 2010

11. Januar 2011
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Beim Upgrade auf Office 2010 lauern Fallstricke. Hauptproblem ist die Inkompatibilität alter Office-Dateien und Anwendungen mit der neuen Version, so Forrester.

Nicht unterstützte VBA-Syntax, versteckte oder geänderte Befehle, 64-Bit-Inkompatibilität, defekte Datei-Links und ungültige Namensbereiche: Das sind laut dem US-Marktforschungsinstitut Forrester die größten Herausforderungen, mit denen Firmen beim Upgrade auf Office 2010 zu kämpfen haben.

Office-Upgrade mit Tücken

Die häufigsten Probleme beim Upgrade auf Office 2010 sind laut Forrester Research nicht unterstützte VBA-Syntax, versteckte oder geänderte Befehle sowie 64-Bit-Inkompatibilität.
Die häufigsten Probleme beim Upgrade auf Office 2010 sind laut Forrester Research nicht unterstützte VBA-Syntax, versteckte oder geänderte Befehle sowie 64-Bit-Inkompatibilität.
Foto: Forrester Research

2011 wollen sieben Prozent der Unternehmen ihre Desktop-Anwendungen erneuern und dabei insbesondere MicrosoftMicrosoft Office 2010 einführen. 88 Prozent der Betriebe werden dazu auf das Betriebssystem Windows 7 migrieren, 46 Prozent davon innerhalb der nächsten zwölf Monate. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Firmen, die Office 2010 einführen, sollten dieses sorgfältig planen und ausgiebig auf Kompatibilität und Integration mit anderen Anwendungen testen. Andernfalls kann es bei der Nutzung der neuesten Office-Version erhebliche Probleme geben. Das sagen die Marktforscher von Forrester in dem Trendbericht "Pitfalls to avoid when upgrading to Microsoft Office 2010". Hauptursache für Unterbrechungen des IT-Betriebs und der Geschäftsprozesse ist die Inkompatibilität der aktuellen Office-Version mit vorhandenen Office-Dateien und Applikationen.

Kompatibilitätstests sind Pflicht

IT-Teams in Unternehmen müssen daher besonders im Hinblick auf ihre Office-Dateien, Office-Vorlagen sowie bei der Integration mit anderen Anwendungen auf Kompatibilitäts-Aspekte achten. Das gilt auch für gekaufte oder selbstentwickelte Office-Add-Ins. Geschäftsanwendungen, wie etwa CRM- oder Content-Management-Systeme, die bereits mit MS Office integriert sind, erfordern wiederum Regressionstests.

Zur Startseite