IDC-Studie Dokumenten-Management

Die versteckten Prozess-Potenziale

14. September 2012
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Entscheider sind selbstkritisch. Die Dokumenten-Prozesse haben sie nicht immer im Griff. 16 Prozent halten Dokumenten-Management allerdings nicht für relevant.

"Unentdeckte Umsatzvorteile" versprechen die Marktforscher von IDC Entscheidern - und zwar beim Dokumenten-Management. Das gilt beispielsweise für die Bereiche Sales, Marketing, Kundenkommunikation, Service und Support, Produktentwicklung sowie Abrechnung und Inkasso. Das geht aus der Studie "Organisational blind spot: The role of document-driven business processes in driving top-line growth" hervor. Sponsor ist denn auch der Anbieter Ricoh.

Die Auswirkungen von Dokumenten-Management auf den Umsatz
Die Auswirkungen von Dokumenten-Management auf den Umsatz
Foto: IDC (Aufraggeber: Ricoh)

IDC hat weltweit 1516 Entscheider befragt. Diese zeigten sich durchaus selbstkritisch: Sie geben an, kundenrelevante Dokumentenprozesse seien verbesserungsbedürftig. Ansatzpunkte sehen sie bei der Kommunikation mit Kunden, der Straffung von Vertriebsstrukturen und dem Kunden-Service.

Die Befragten wurden gebeten, zu schätzen, wie viel mehr Umsatz sie durch solche Verbesserungen erzielen könnten. Im Schnitt kamen sie auf gut zehn Prozent. Allerdings glauben 15 Prozent der Teilnehmer nicht an solch positive Effekte.

Vorteile beim Time-to-Market

Einen weiteren Vorteil verbesserten Dokumenten-Managements - sofern es um kundenrelevante Dokumente geht - sehen Entscheider in puncto Time-to-Market. Sie glauben, die Produkteinführungszeit verringern zu können.

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