Management wünscht mehr Sicherheit, schenkt ihr aber zu wenig Beachtung

Die weltweiten Security Trends 2009

20. Januar 2009
Von Nicolas Zeitler
Die Sicherheits-Verantwortlichen in europäischen und US-Firmen sind mit ihrer Situation nur teilweise zufrieden. Zwar steigen ihre Budgets, doch gleichzeitig fürchten sie um die nötige Beachtung für ihre Projekte. Während Managed Services gefragt sind, kommt Business Continuity Management zu kurz.

Der Anteil der Sicherheitsausgaben am gesamten IT-Budget von Unternehmen steigt. Von 2007 auf 2008 wuchs das Kuchenstück von 7,2 auf 11,7 Prozent. Für dieses Jahr sagen IT-Entscheider in Nordamerika und Europa einen weiteren Anstieg auf 12,6 Prozent voraus.

Das ist ein Ergebnis der Befragung "The State Of Enterprise IT SecuritySecurity 2008 To 2009", die das Marktforschungs-Unternehmen Forrester durchgeführt hat. Teilgenommen haben an der Online-Untersuchung 942 IT-Entscheider nordamerikanischer und europäischer Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern aus verschiedenen Branchen. 30 Prozent der Befragten arbeiten bei europäischen Firmen, davon jeder dritte in einem deutschen Unternehmen. Am stärksten vertreten waren mit einem Anteil von fast einem Viertel produzierende Betriebe. Alles zu Security auf CIO.de

Größer wird der Teil des Budgets für IT-Sicherheit, den die Verantwortlichen für neue Sicherheits-Initiativen ausgeben. Er steigt von 17,7 auf 18,5 Prozent. Größter Posten bleiben die Personalkosten, die mehr als ein Drittel ausmachen. Ansonsten fließt das Geld für die Informationssicherheit zu einem Viertel in Upgrades, 20 Prozent werden für OutsourcingOutsourcing und Beratung verwendet. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Bei jedem dritten Befragten interessiert sich mittlerweile eine Instanz außerhalb der IT-Abteilung direkt für Sicherheitsbelange. 34 Prozent gaben an, sie berichteten an die Geschäftsleitung, ein weiteres Fünftel an andere Führungskräfte aus dem Business.

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