Karrierestrategien

Die wichtigsten Soft Skills

20. November 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Zwar wird soziale Kompetenz immer selbstverständlicher, aber noch immer werden sie nur in neun von zehn Stellenausschreibungen explizit verlangt. Dabei fordern Anzeigentexte für Führungskräfte doppelt so häufig Eigeninitiative, Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen.

Dass ein neuer Mitarbeiter Soft Skills ins Unternehmen bringt, ist heute schon eine Selbstverständlichkeit. Deshalb fordern Arbeitgeber die weichen Fähigkeiten auch immer seltener in Anzeigentexten ein. Den gewonnenen Platz in der Stellenausschreibung nutzen sie stattdessen, um die fachlichen Anforderungen zu konkretisieren.

So sank die Zahl der Anzeigen, die explizit Eigeninitiative einfordert, in den vergangenen zwei Jahren von 57 auf aktuell nur noch 16 Prozent, wie eine Studie der PPI AG ergab. Organisationsvermögen war 2007 noch Bestandteil jeder dritten Anzeige, heute wird es nur noch in fünf Prozent der Stellenausschreibungen eingefordert.

Ganz gestrichen werden die weichen Fähigkeiten aber nur selten. Heute sind es immer noch neun von zehn Stellenanzeigen, in denen Soft Skills eingefordert werden.

Die in den Ausschreibungen beliebtesten Soft Skills haben sich in den vergangenen zwei Jahren kaum verändert. An erster Stelle steht Teamgeist, der in zwei Dritteln der Anzeigen gefordert wird. Etwa jede zweite Stellenanzeige sucht einen Mitarbeiter mit einer ausgeprägten Kommunikationsbereitschaft. An dritter bis fünfter Stelle folgen eine hohe Kunden- und Serviceorientierung (35 Prozent), analytisches Denkvermögen (32 Prozent) und Flexibilität (31 Prozent).