Führungskräfte-Mangel

Die Zukunft des IT-Arbeitsmarktes

25.01.2011
Von  und Tanja Wolff
Stephanie Overby schreibt unter anderem für die US-Schwesterpublikation CIO.com.

Janssen: Das ist und wird zu einem immer größeren Problem. Die Unternehmen müssen umdenken. Sie müssen sich überlegen, wie sie Talente aufbauen und wo sie die künftigen Leader finden. Einige Betriebe werden spezielle Schulungsprogramme für die Handvoll Leute, die sie brauchen, entwickeln. Andere werden den einfacheren Weg gehen und das entsprechende Führungspersonal von den großen Beratungsunternehmen rekrutieren.

In Amerika arbeiten immer noch zehntausende ITler

Sie gehen also davon aus, dass die großen IT-Service-Anbieter weiterhin entsprechendes Personal in Amerika bereitstellen werden.

Janssen: Als ich bei EDS gearbeitet habe, gab es dort Ausbildungseinrichtungen mit großen Wohnkomplexen. Nun stehen diese in Hyderabad oder Bangalore. Dennoch haben sie immer noch zehntausende Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten.

Ihrer Prognose zufolge gehen bis 2014 jedes Jahr 115.000 IT-Arbeitsplätze verloren . Was passiert danach?

Janssen: Es könnte die nächsten zehn, 15 Jahre so weiter gehen.

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