Führungskräfte-Mangel

Die Zukunft des IT-Arbeitsmarktes

25.01.2011
Von  und Tanja Wolff
Stephanie Overby schreibt unter anderem für die US-Schwesterpublikation CIO.com.

Janssen: Die Automatisierung war der primäre Treiber für den Verlust der IT-Jobs. In der Zukunft wird allerdings das Offshoring den größten Einfluss auf den Arbeitsmarkt haben.

Einige IT-Jobs bleiben in den USA

In welchem Stadium befindet sich die amerikanische Unternehmens-IT bei dem von ihnen angesprochenen globalen Krieg um Talente?

Padron: Das erste, das ausgelagert wurde, war der Helpdesk, gefolgt vom Rechenzentrum. Danach folgte die Programmierung. Von dieser ist noch etwas in den Unternehmen geblieben. Der Grund: Viele Firmen haben zahlreiche Legacy-Codes und andere nicht standardisierte Dinge, die einzigartig in dem Unternehmen sind. Es macht keinen Sinn, so etwas auszulagern. Wenn die nächste Welle der StandardisierungStandardisierung in den nächsten Jahren ankommt, werden allerdings auch diese unternehmensspeziellen Dinge outgesourct. Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Janssen: Die unterschiedlichen Größenordnungen der Unternehmen muss man auf jeden Fall berücksichtigen. Betrachtet man beispielsweise eine mittelständische Firma im Mittleren Westen. Für diese ist es sehr schwierig im globalen Wettbewerb mitzuhalten. Die einfachste Möglichkeit ist für sie die Automatisierung.

Padron: Vieles, was die Unternehmen bei ihren Entscheidungen beeinflusst ist kulturell bedingt. Zahlreiche Management-Teams verstehen nicht, wie das globale Geschäft abläuft. Sie erledigen die Dinge einfach so, wie sie es immer gemacht haben.

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