Studie

Digitales Sicherheitsgefälle bei Internet-Nutzern

17. Oktober 2014
Die Initiative "Deutschland sicher im Netz" will die Aufklärungsangebote zum sicheren Umgang mit dem Internet besser an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz stellte die Initiative am Freitag einen neuen Index vor, der die Sicherheitslage der Verbraucher besser erfasst. Demnach gibt es vier sehr verschiedene Nutzertypen. "Aufklärung mit der Gießkanne ist beim Thema Internetsicherheit nicht sinnvoll, denn Verbraucher unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Nutzungsgewohnheiten, ihrer Kenntnisse und ihres Schutzverhaltens signifikant", sagte Christian Illek, DsiN-Vorsitzender und Chef von MicrosoftMicrosoft Deutschland. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Um die Nutzer individuell zu erreichen, brauche man einen "Mix an differenzierten Aufklärungsangeboten, der auf die spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist", sagte Illek. Den Index haben die Partner gemeinsam mit der Marktforschungsfirma TNS Infratest erstellt. Er setzt die persönliche Bedrohungslage und die jeweils individuellen Maßnahmen ins Verhältnis.

Demnach lassen sich vier Kategorien von Nutzern unterscheiden: Die unter 20-Jährigen gehören überwiegend zu den "fatalistischen Nutzern", die gern auf Schutzmaßnahmen verzichten, obwohl sie über die Risiken informiert sind. Die "Außenstehenden" sind meist über 60 Jahre alt und sind über Gefahren relativ wenig informiert. Die "Gutgläubigen" (zwischen 30 und 59 Jahren) schätzen die Risiken gering ein und schützen sich entsprechend wenig. Die "Souveränen" (40 bis 49 Jahre) sind gut informiert und nutzen auch komplexe Sicherheitsmaßnahmen. (dpa/rs)

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