SaaS


Von Accounting bis Supply Chain

Digitalisierung wird alles umkrempeln

19. Januar 2015
Das SaaS-Modell setzt sich in allen Bereichen durch, von Accounting über die Lieferkette bis zum Personalwesen. Das berichten Accenture und HfS Research.

Den Einfluss der DigitalisierungDigitalisierung auf die interne Unternehmensorganisation beleuchten die Analysten von Accenture in der Studie "Disrupt or be disrupted: The impact of digital technologies on business services". Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit HfSs Research und basiert auf Gesprächen mit 115 Entscheidern weltweit. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Accenture interpretiert die Ergebnisse als Folge der Digitalisierung und insbesondere des Modells Software-as-a-Service (SaaSSaaS). Die Informationstechnologie habe diesen Ansatz vorgelebt, der nun auch von anderen Abteilungen eines Unternehmens verlangt werde. 61 Prozent der Befragten stimmen denn auch der Aussage zu, wonach digitale Technologien die Art, wie "ganze Industriezweige arbeiten, grundlegend ändern". Accenture spricht von einem Digital Imperative. Alles zu SaaS auf CIO.de

Die Ziele der Unternehmen sind bekannt: Digitale Technologien sollen die Produktivität steigern (73 Prozent), Kosten senken (72 Prozent) und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöhen (70 Prozent). Immerhin weiteren 34 Prozent der Befragten ist es sehr wichtig, als "technologically savvy" zu gelten.

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Die Entscheider setzen nun auf die weitergehende Integration übergreifender Betriebsabläufe. Digitale Technologien sollen straffe End-to-End-Prozesse ermöglichen. Potenzial sehen die Firmen nicht nur bei Sales und Marketing, sondern beispielsweise auch in den Bereichen Lieferkette und Beschaffung.

Massive Veränderungen

In Zahlen: 60 Prozent der Befragten erwarten, dass digitale Technologien den Bereich Sales künftig massiv verändern werden. Für das Supply Chain Management sagen es 49 Prozent und für die Beschaffung 45 Prozent. Darüber hinaus nennen die Studienteilnehmer Finance und Accounting (40 Prozent) sowie Personalwesen (31 Prozent) und Engineering (27 Prozent).

Knapp vier von zehn Befragten (38 Prozent) haben einen Verantwortlichen benannt, der sich um eine Strategie für den digitalen Wandel kümmert. Weitere fünf Prozent wollen das "bald" nachholen, weitere dreizehn Prozent binnen zwei bis drei Jahren. Immerhin fast jeder Fünfte (19 Prozent) konnte zu dieser Frage jedoch keine Angaben machen - er wusste es nicht.

Entscheidung trifft oft der CFO

Die Digitalisierung verändert in diesem Punkt die Rolle des Chief Financial Officer (CFO). Vereinfacht gesagt: Der CFO wird technologischer. Er redet mit bei der Identifikation der Prozesse und Bereiche, für die sich as-a-Service beziehungsweise Shared Services eignen. Auch dazu dokumentiert die Studie einige Zahlen: 52 Prozent der CFOs liefern "wesentlichen Input", verglichen mit 47 Prozent der CIOs. Allerdings liegt die finale Entscheidung in 40 Prozent der Fälle beim CIO - und in 37 Prozent beim CFO.

Nach den Worten von Christian Campagna, Global Managing Director bei Accenture Strategy, wird der Einfluss der CFOs steigen. CIOs müssen mit dem CFO zusammenarbeiten.

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