Neugründung

Doag und Java-Usergroups bündeln Interessen

15. Januar 2010
Die Deutsche Oracle Anwendergruppe e.V. (Doag) ist Gründungsmitglied des Interessenverbunds der Java User Groups e.V. (iJUG).

Vor dem Hintergrund der geplanten Sun-Übernahme durch Oracle hat die Doag zusammen mit sechs Java-Usergroups aus Deutschland den iJUG Interessenverbund der Java User Groups e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist die umfassende Vertretung der gemeinsamen Interessen der Java-Anwendergruppen sowie der Java-Anwender im deutschsprachigen Raum, insbesondere gegenüber Entwicklern, Herstellern, Vertriebsunternehmen sowie der Öffentlichkeit. Bei Wahrung der Eigenständigkeit der Mitglieder sollen insbesondere eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit stattfinden und der Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Netzwerkbildung gefördert werden.

Der Vorstand des iJUG setzt sich zusammen aus Fried Saacke (Doag), Oliver Szymanski (Java User Group Erlangen-Nürnberg) und Frank Schwichtenberg (Java User Group Deutschland e.V.). "Die Java-Community war schon immer sehr eng mit der Oracle-Technologie verknüpft", erklärt Dietmar Neugebauer, Vorstandsvorsitzender der Doag. "Deshalb ist die Gründung einer Interessenvertretung der Java-Gemeinde ein sinnvoller und notwendiger Schritt, gerade im Hinblick auf eine gemeinsame Vertretung gegenüber dem Hersteller."

Ziel der Gründungsmitglieder ist es, die Java-Usergroups unter einem Dach zu vereinen. So können sich alle interessierten Java-Usergroups in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich für den Verbund interessieren und ihm beitreten möchten, gerne beim iJUG melden, heißt es in einer Mitteilung. Eine Mitgliederversammlung wird die mittelfristigen Ziele und Meilensteine sowie erste gemeinsame Aktivitäten festlegen. (ue)

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