Speicherdienst

Dropbox schließt sich Transparenz-Forderungen an

24. September 2013
Auch der Online-Speicherdienst Dropbox fordert von der US-Regierung mehr Offenheit zu Geheimdienstanfragen bei Internet-Unternehmen.

Dropbox will Informationen zu Anfragen mit Bezug zur nationalen Sicherheit veröffentlichen dürfen, die geheim bleiben müssen. Das habe das Unternehmen an das zuständige Geheimgericht FISC geschrieben, wie Dropbox am Montag erklärte. Es unterstützt damit ähnliche Klagen der Technologiefirmen GoogleGoogle, Yahoo, MicrosoftMicrosoft und FacebookFacebook. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Die Regierung habe Dropbox erklärt, "dass wir nicht veröffentlich dürfen, ob und wie viele Geheimdienstanfragen wir erhalten", schrieb das Unternehmen. Das widerspreche dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Internet-Unternehmen dürfen inzwischen die Zahl aller Anfragen nennen, aber nur in breiten Spannen. Das verringere die Transparenz eher, argumentiert Dropbox.

Die Unternehmen wollen mit den Klagen auch das Vertrauen ihrer Nutzer sichern. Medienberichten zufolge hat der US-Geheimdienst NSA über das Programm "Prism" weitreichenden Zugang zu Nutzerdaten bei großen Anbietern. Dropbox war bisher nicht als Partner bei "Prism" genannt worden. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen mehr als 200 Millionen Nutzer weltweit. Sie können mit Dropbox Dateien online speichern. (dpa/rs)

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