Gesten für Android, iOS, BB OS und Windows Phone

Drücken, Halten, Wischen: Gestensteuerung bei Smartphones

16. Juni 2014
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Aktuelle Smartphones werden mittels Gesten bedient. Wir stellen Ihnen die gängigsten Aktionen auf den vier großen Smartphone-Plattformen vor und verraten zudem einige Tipps.

Das moderne Smartphone sieht meist so aus: Es dominiert der Touchscreen, zusätzlich gibt es 1+x Tasten, teilweise sind diese sogar nur virtuell vorhanden. Jeder Hersteller, egal ob AppleApple, GoogleGoogle, MicrosoftMicrosoft oder BlackberryBlackberry hat daher eigene Gesten entwickelt. Fehlende Steuerfunktionen - man erinnere sich etwa an die Vier-Wege-Steuerkreuze der frühen Mobiltelefone - werden damit wett gemacht. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu Blackberry auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Aber natürlich kocht auch hier jeder Hersteller ein eigenes Süppchen, vor allem Umsteiger müssen sich oft an neue Gesten und Wischaktionen gewöhnen. Daher finden Sie in diesem Artikel eine Übersicht über Gesten für Android, iOS, Blackberry und Windows PhoneWindows Phone. Und sollten wir ihre Lieblingsgeste vergessen haben, freuen wir uns über einen Kommentar unterhalb des Artikels. Alles zu Windows Phone auf CIO.de

Android

Googles Betriebssystem bildet eine kleine Ausnahme im Gegensatz zu den anderen vorgestellten. Der Grund: Hier kann der Nutzer eigene Gesten über Apps nachinstallieren. Ein Beispiel ist etwa die Anwendung All in One Gestures. Wir beschränken uns deswegen hier auf Gesten, die jedes aktuelle Android-Gerät unterstützt.

  • Tippen: Damit wird die Standard-Aktion ausgeführt. Wird ein Icon gedrückt, startet etwa die dazugehörige App oder eine Funktion wird an- oder ausgeschalten.

  • Langes Tippen: Ein langes Drücken auf eine Applikation, eine Datei oder eine Einstellung zeigt oft zusätzliche Aktionen auf, analog etwa zum Kontextmenü bei Windows.

  • Wischen oder Ziehen: Schnelles Wischen wird meist genutzt, um seitliche Informationen ins Bild zu ziehen oder zwischen verschiedenen Inhalten zu wechseln. Eine Ziehbewegung hilft etwa um schnell durch eine Liste zu blättern.

  • Langes tippen und ziehen: Diese Geste dient dem verschieben von Inhalten. So lassen sich etwa Icons auf dem Home-Screen neu anordnen oder Dateien in verschieben.

  • Doppel-Tippen: Diese Funktion kommt etwa auf Google Maps zum Einsatz: Ein doppeltes Drücken zoomt in die nächste Auflösungsstufe, grundsätzlich lassen sich Inhalte damit stufenweise höher skalieren.

  • Doppel-Tippen und ziehen: Ähnlich wie das doppelte Drücken, allerdings kann man hier durch die Ziehbewegung die Skalierung dynamisch regeln.

  • Zwei Finger gedrückt halten, zusammen oder auseinander ziehen: Die klassische Zoom-Geste (im englischen Pinch-to-Zoom) mit der sich Inhalte vergrößern oder verkleinern lassen.

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