Finance IT


Liquiditäts-Management

DZ Bank mit neuer Standard-Software

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die DZ Bank hat für ihr Cash- und Liquiditäts-Management eine Standard-Lösung eingeführt. Diese soll unvorhergesehene Engpässe vermeiden. Anbieter ist Steria Mummert aus Hamburg.
Sitz der DZ Bank in Frankfurt am Main.
Sitz der DZ Bank in Frankfurt am Main.
Foto: DZ Bank

Norbert Schneider, bei der Frankfurter DZ Bank für Operative Liquidität/Cash Management verantwortlich, will sowohl zu viel als auch zu wenig Liquidität in seinem Institut verhindern. Die Bank hat sich daher für eine neue Standard-Software entschieden und Nostro Cash Manager eingeführt. Anbieter ist das Hamburger Unternehmen Steria Mummert Consulting.

Die Software soll unter Einbeziehung der SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) eine verbesserte Sicht auf alle externen Konten in ausländischer Währung bereitstellen. Steria Mummert verspricht, dass sowohl intern erzeugte Daten der Zahlungsflüsse als auch standardisierte externe Daten über die Zahlungsströme der Bank bei ihren Partnern erfasst werden.

Dabei ermögliche der Nostro Cash Manager eine Liquiditätsplanung und -steuerung in Echtzeit, so der Anbieter weiter. Die verschiedenen Daten würden untereinander automatisch abgeglichen.

Schneider erwartet nun, Verzögerungen der avisierten Zahlungsflüsse "frühzeitig" erkennen zu können. Der Manager will "unvorhergesehenen Engpässen" vorbeugen.