Maßnahmen, um Gefahren deutlich besser abzuwehren

E-Mail-Sicherheit nur durch Technik und Trainings

27. Oktober 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit Sicherheitslösungen und Schulungen lassen sich die Kosten durch Malware-Attacken um ein Fünftel senken. Das geht aus einer Studie von Aberdeen hervor. Tipp der Analysten: Policies für den Umgang mit eingehenden, ausgehenden und internen E-Mails festlegen.
Einsatz von Sicherheitstrainings geordnet nach Best in Class, Durchschnitt und Laggard (v.l.n.r.)
Einsatz von Sicherheitstrainings geordnet nach Best in Class, Durchschnitt und Laggard (v.l.n.r.)

Die Botschaft klingt deprimierend: Das Problem E-Mail-Sicherheit wird nie hundertprozentig in den Griff zu kriegen sein. Dennoch: In Punkten wie Malware-Menge, Produktivitätsverlust und Kosten schneiden manche Unternehmen deutlich besser ab als der Durchschnitt. Der Grund dafür ist in den unterschiedlichen StrategienStrategien zu finden. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest die Analysten von Aberdeen. Alles zu Strategien auf CIO.de

Ihre These: Eine effektive E-Mail-Sicherheitsstrategie kombiniert den Technologie-Einsatz mit viel Schulung und Trainings für die Mitarbeiter. Außerdem integriert sie Mail- und Web-Security-Fragen.

Das konkretisieren die Analysten für den Bereich Technologie an folgenden Beispielen: 64 Prozent der besonders erfolgreichen Unternehmen ("Best in class"/"BiCs") verifizieren die Echtheit eines E-Mail-Senders. Im Schnitt tut das mit 49 Prozent noch nicht einmal jedes Zweite. Außerdem scannen 65 Prozent der Klassenbesten Mail-Anhänge, aber nur 35 Prozent der Durchschnittsfirmen.

Hinzu kommt, dass E-Mail-Security für die "Best in Class"-Unternehmen nicht vor der eigenen Haustür endet. 81 Prozent von ihnen prüfen auch ausgehende Nachrichten auf Spam und MalwareMalware, im Durchschnitt sind es nur 57 Prozent. Dadurch halten die "BiCs" ihr Partner- und Kundennetzwerk sauberer, lobt Aberdeen. Alles zu Malware auf CIO.de