Strategien


Kein Generationen-Problem

E-Mail und Festnetz wichtiger als Web 2.0

11. März 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Mail und Telefon dominieren den Arbeitsalltag. Immerhin sind Mitarbeiter aber bereit, Social Media auszuprobieren, wie eine Studie von Computacenter zeigt. Am besten funktioniert das, wenn CIOs Web 2.0 vorleben.
Auch Ältere sind bereit, moderne Kommunikationstechnologien im Unternehmen zu nutzen.
Auch Ältere sind bereit, moderne Kommunikationstechnologien im Unternehmen zu nutzen.
Foto: MEV Verlag

Bei vielen Mitarbeitern kommen E-Mails und Festnetzgespräche nach wie vor weit vor Enterprise 2.0-Anwendungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von IT-Dienstleister Computacenter. Skeptisch sind die Angestellten vor allem dann, wenn sie noch keine Erfahrungen mit neuen Kommunikationsmethoden gesammelt haben.

Wer jetzt hinter den Skeptikern vor allem ältere Beschäftigte vermutet, irrt. Die Studienergebnisse zeigen, dass sich sogar die nach 1980 Geborenen, die sogenannten Digital Natives, nicht mehr Social MediaSocial Media im Unternehmen wünschen. Alles zu Social Media auf CIO.de

Die Antworten der Umfrageteilnehmer verdeutlichen eine klare Vorliebe für klassische Kommunikationstechnologien. E-Mail (99 Prozent) und Festnetz (97 Prozent) werden nach wie vor am häufigsten zur Kommunikation mit Kunden, Kollegen und Geschäftspartnern genutzt. Mobile Geräte mit Internetempfang - etwa Laptops und SmartphonesSmartphones - nutzen 54 Prozent der Befragten oft. Alles zu Smartphones auf CIO.de

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Wikis, Foren und andere Plattformen zum Wissensaustausch kommen bei 36 Prozent der Mitarbeiter häufig zum Einsatz, bei 42 Prozent immerhin gelegentlich. Ein Drittel der Studienteilnehmer greift von unterwegs auf Unternehmensdaten zu, weitere 31 Prozent tun dies gelegentlich. 15 Prozent der Teilnehmer arbeiten oft mit Chat, Audio-, Video- oder Webkonferenzen, 43 Prozent greifen gelegentlich auf diese Technologien zurück. Soziale NetzwerkeNetzwerke wie FacebookFacebook, Xing und Linkedin nutzt jeder Zehnte beruflich sehr oft oder oft, 26 Prozent gelegentlich. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Netzwerke auf CIO.de

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