Veraltete Verschlüsselungstechnik

E-Plus-Kunden nicht von SIM-Sicherheitslücke betroffen

22. Juli 2013
Der Mobilfunkanbieter E-Plus gibt Entwarnung: Eigene Kunden seien nicht von einer am Wochenende aufgedeckten Sicherheitslücke bei SIM-Karten betroffen, sagte ein Sprecher am Montag der dpa.

Dem Sicherheitsexperten Karsten Nohl gelang es, bestimmte SIM-Karten zu entschlüsseln und so das zugehörige Handy zu übernehmen. Bei der "überwiegenden Zahl der Kunden" sei die angreifbare, veraltete Verschlüsselungstechnik nicht aktiv, sagte der Sprecher von E-Plus. Auch ältere SIM-Karten im eigenen Netz seien zumindest vor dem von Nohl demonstrierten Angriff geschützt. "Es ist gut für uns dass wir sagen können, dass unsere Karten nicht betroffen sind", sagte der Sprecher. "Nichtsdestotrotz nehmen wir das natürlich extrem ernst." E-Plus habe etwa 24 Millionen SIM-Karten im Netz. Die Deutsche Telekom sagte "Zeit Online", ihre Kunden seien nicht betroffen, da das Unternehmen auch bei älteren SIM-Karten eine bessere Verschlüsselung verwende. (dpa/rs)

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