Lizenzen runter, Service rauf

EAM-Markt mit solidem Wachstum

14. September 2004
Von Detlef Scholz
Der weltweite Markt für Enterprise Asset Management (EAM) inklusive IT-Anlagen umfasst derzeit ein Volumen von 1,7 Milliarden Dollar. Er wird bis 2008 mit einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 4,4 Prozent auf gut zwei Milliarden Dollar anwachsen. Das folgt aus einer Analyse der ARC Advisory Group.

Den Hauptanteil an dem EAM-Wachstum tragen Kollaborationslösungen (Collaborative Support Solutions, CSS) und informationstechnologische EAM-Anwendungen (ITEAM). Der EAM-Markt sei nun ausgereift, so die Analyse: Der Verkauf an Software-Lizenzen geht leicht zurück, wird jedoch kompensiert durch eine stärkere Nachfrage nach Services.

Der weltweite EAM-Markt wächst bis 2004 jährlich um kumulativ 4,4 Prozent.
Der weltweite EAM-Markt wächst bis 2004 jährlich um kumulativ 4,4 Prozent.

Die Marktentwicklungen in Nordamerika und Europa haben den Anbietern viele neue Gelegenheiten beschert. Die Kundenanforderungen an Service und Support sind gestiegen. Sie erwarten nun mehr Consulting und kontinuierliche Serviceverbesserungen von den Anbietern.

Die noch jungen Märkte im Pazifikraum (Asien und Südamerika) sehen derzeit, welche Wettbewerbsvorteile EAM- und ITEAM-Lösungen in den reifen Märkten mit sich bringen. Die globalen Anbieter von EAM-Software mit Fokus auf CALM-Applikationen (Collaborative Asset Lifecycle Management) steigern ihre Umsätze, da Kunden Best-Practice-Lösungen einsetzen und kontinuierliche Verbesserungen der Lösungen erzwingen.

Unternehmen, die sich Vorteile aus Best Practices verschaffen konnten, beispielsweise aus dem CALM-Modell, weiten die EAM-Funktionalität nun auf andere Gruppen und Einrichtungen aus. Dabei nutzen sie kollaborative Support-Lösungen (CSS, Collaborative Support Solution) wie Asset Information und Performance ManagementPerformance Management (AIPM). Alles zu Performance Management auf CIO.de

AIPM ist die am schnellsten wachsende EAM-Lösung der vergangenen Jahre im kollaborativen Support-Segment. Den Grund dafür sieht die Advisory Group darin, dass immer mehr Firmen das Best-Practice-Modell für fortlaufende Verbesserungen anwenden.

Zur Startseite