Ohne Zentralisierung geht es nicht mehr

Ein Compliance-Chef für die weltweite Lieferkette

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
In jedem Land andere Regeln und eine ist strenger als die andere - wer heute als Unternehmen global operiert, für den kann sich Compliance zum Albtraum auswachsen. Muss aber nicht, so die Analysten von Aberdeen. Sie raten, einen globalen Lieferketten-Chef einzusetzen. Die IT soll ihm seinen Job erleichtern.
Immerhin mehr als jedes zweite Unternehmen hat bereits eine dezidierte Trade-Compliance-Abteilung eingerichtet.
Immerhin mehr als jedes zweite Unternehmen hat bereits eine dezidierte Trade-Compliance-Abteilung eingerichtet.

Dass Aberdeens Appell ins Leere läuft, ist nicht zu erwarten: Fast drei Viertel (74 Prozent) der Firmen sind bereits dabei, ihre weltweiten Handels- und Lieferbedingungen in Hinblick auf ComplianceCompliance zu verbessern. Weitere 21 Prozent wollen damit noch in diesem Jahr anfangen. Alles zu Compliance auf CIO.de

Schritt Eins ist das Bilden eines Teams, das sich explizit als Trade Compliance Department versteht. Immerhin 53 Prozent der Studienteilnehmer wollen ein solches Team schon eingesetzt haben. In den meisten Fällen (57 Prozent der Nennungen) ist aber nach wie vor allein das Lieferketten-Management für das Befolgen von Regularien zuständig. In jeder dritten Firma ist es die Rechstabteilung.

Außerdem werden Beschaffung (24 Prozent) und die Finanz-Abteilung (23 Prozent) als Verantwortliche genannt.

Wenn ein Unternehmen nicht genug Kapazität für ein Trade Compliance Team hat, sollte wenigstens ein einzelner Verantwortlicher benannt werden, so Aberdeen.

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