11 Gründe, warum Enterprise Content Management misslingt

Ein Drittel der ECM-Projekte scheitert

15. April 2009
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
CIOs investieren trotz Krise weiter in die Automatisierung der Posteingangsbearbeitung, elektronische Archiv-Systeme und E-Mail-Management. Allerdings unterschätzen sie Umfang und Komplexität von ECM-Vorhaben.

Fast zwei Drittel der Unternehmen, die eine Lösung für das Enterprise Content Management (ECM) einsetzen, bauen trotz Wirtschaftskrise ihre bestehenden Installationen weiter aus. Nur 18 Prozent der Firmen wollen für bereits geplante ProjekteProjekte im ECM-Bereich das Budget kürzen oder diese zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen. Alles zu Projekte auf CIO.de

Boom bei ECM-Projekten bleibt ungebrochen

Unternehmen, die ECM-Lösungen einsetzen, investieren künftig vor allem in Workflow-Lösungen. Firmen ohne ECM-Software fokussieren sich auf die Implementierung einzelner Komponenten wie elektronische Archiv-Systeme und Scanner-Lösungen.
Unternehmen, die ECM-Lösungen einsetzen, investieren künftig vor allem in Workflow-Lösungen. Firmen ohne ECM-Software fokussieren sich auf die Implementierung einzelner Komponenten wie elektronische Archiv-Systeme und Scanner-Lösungen.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Enterprise Content Management im Schatten der Finanzkrise - Unternehmenserfolg durch Weitsicht" der Frankfurter Unternehmensberatung Pentadoc.

Für die Untersuchung wurden mehr als 200 Firmen in Deutschland zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die aktuellen Projekte sowie Projektplanungen für 2009 befragt. Lediglich drei Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie derzeit laufende ECM-Implementierungen vorerst stoppen werden.

Workflow-Lösungen automatisieren ECM-Prozesse

Unternehmen, die bereits ECM-Lösungen einsetzen, wollen künftig vor allem in Workflow-Lösungen investieren. Das gaben mehr als 15 Prozent der Befragten an. Damit können sie Prozesse von der Posteingangs-Bearbeitung bis zur Archivierung komplett IT-gestützt abwickeln und weitgehend automatisieren. Das sorgt für mehr Prozesseffizienz und senkt Kosten.

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