Steve Jobs

Ein Technik-Visionär mit eigenwilligen Zügen

16. August 2013
Der Apple-Gründer Steve Jobs galt als schwieriges Genie mit einer komplexen Persönlichkeit. Aus dem schüchternen Adoptivkind wurde ein erfolgreicher Technik-Visionär. Der Vater von iPod, iPhone & Co. schrieb mit seinen durchgestylten Produkten eines der faszinierendsten Kapitel der modernen Wirtschaftsgeschichte.

Am 24. Februar 1955 in San Francisco geboren, wächst Steven "Steve" Paul Jobs als Adoptivkind in Kalifornien auf. Schon früh interessiert sich der Junge für Computertechnik. Jobs beginnt 1972 in Oregon ein Studium, bricht nach einem Semester ab, lebt als Hippie, experimentiert mit Drogen und wird Vegetarier. 1974 heuert er beim Videospiele-Hersteller Atari an und lebt mehrere Monate in Indien.

Mit seinem Freund Steve Wozniak gründet er 1976 die Firma AppleApple. "Woz" ist das technische Genie, Jobs vermarktet die Vision der Apple-Computer. Der Erfolg macht ihn zum Millionär - doch in einem internen Machtkampf wird er 1985 aus der Firma gedrängt. Jobs gründet mit anderen das Unternehmen NeXT Computer und entwickelt das Animationsstudio Pixar, dessen Börsengang ihn zum Milliardär macht. Alles zu Apple auf CIO.de

Jobs heiratet 1991 Laurene Powell, mit der er zwei Töchter und einen Sohn bekommt. Aus einer früheren Beziehung hat er bereits eine Tochter. Als Apple 1997 vor dem Ruin steht, holt man den geschassten Mitbegründer zurück. Nach seinem Comeback auf den Apple-Chefposten behält der Mann mit dem schwarzen Rollkragenpulli die Zügel fest in der Hand. Erst der iPod-Player, dann das iPhoneiPhone und der Tablet-Computer iPadiPad machen Apple zur Milliarden-Maschine. Der Perfektionist setzt seine Visionen auch gegen Zweifel durch, was ihm gelegentlich den Vorwurf einbringt, diktatorisch zu agieren. Am 5. Oktober 2011 verliert die Leitfigur von Apple mit 56 Jahren den Kampf gegen den Krebs. (dpa/rs) Alles zu iPad auf CIO.de Alles zu iPhone auf CIO.de

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