IFA

Elektronik-Branche setzt auf Smart-TV

09. Juli 2014
Fernseher mit Internet-Anschluss setzen sich in Europa einer aktuellen Studie zufolge langsam aber sicher durch.

In Deutschland nutzen 38 Prozent der Haushalte ein Smart-TV mit entsprechenden Diensten als Hauptgerät, in der Schweiz sind es sogar gut die Hälfte (51 Prozent). Die neuen Funktionalitäten waren demnach bei der Hälfte der Käufer das entscheidende Kriterium für die Neuanschaffung, teilte der Branchenverband gfu am Mittwoch bei einer Veranstaltung zur IFA mit, die Anfang September in Berlin stattfindet.

Heute wüssten 42 Prozent der Nutzer in Deutschland genau, wofür Smart-TV stehe, 44 Prozent sei zumindest der Begriff bekannt, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu. Inzwischen sind demnach 61 Prozent der Geräte in Deutschland am Netz, weitere 12 Prozent gehen über ein externes Gerät online. Inzwischen werden aber auch die Zusatzfunktionen von vielen mehr genutzt, hieß es am Mittwoch.

Am wichtigsten seien für die Nutzer ein größerer Bildschirm (78 Prozent) und höhere Auflösung (66 Prozent). Begriffe wie "UHD" (auch Ultra-HD) oder "4k", die für die aktuell höchste Auflösung stehen, sagten aber nur einem relativ kleinen Teil der Befragten etwas. Smarte Internet-Funktionen gaben für 63 Prozent den Ausschlag - im vergangenen Jahr sagten dies lediglich 39 Prozent. (dpa/rs)

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