Wie Anwender ECM-Lösungen einschätzen

Enterprise Content Management ist kein Kostensenker

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Jeder fünfte IT-Entscheider zahlt seit der ECM-Einführung drauf. Auch kritisieren die Teilnehmer einer Studie die Benutzerfreundlichkeit und Integration.
ECM soll vor allem Compliance unterstützen.
ECM soll vor allem Compliance unterstützen.

Enterprise Content Management (ECMECM) ist für CIOs mehr Pflicht als Kür. In einer Umfrage der Frankfurter Unternehmensberatung Pentadoc nannte eine Mehrheit von 55 Prozent der Befragten ComplianceCompliance als Hauptgrund für den ECM-Einsatz. Weitere Gründe sind E-Mail-Management (54 Prozent) sowie Posteingangs- und Rechnungsbearbeitung (46 beziehungsweise 41 Prozent). Zum Vergleich: Wissensmanagement kommt nur auf 31 Prozent der Nennungen. Alles zu Compliance auf CIO.de Alles zu ECM auf CIO.de

Wer sparen will, kommt mit ECM kaum weiter. Zwar geben 23 Prozent der Umfrageteilnehmer an, ECM habe Kosten gesenkt. Ihnen stehen aber 20 Prozent gegenüber, die seit dem Einsatz draufzahlen. Eine Mehrheit von 57 Prozent erklärt, bei den Kosten gebe es keine Veränderung.

Auf die Frage, wo ECM die wichtigste Rolle spielt, nennen 38 Prozent die Verwaltung. Erst mit deutlichem Abstand folgen Vertrieb (21 Prozent), Einkauf (14 Prozent) und Produktion (elf Prozent).

Die Autoren der Umfrage wollten wissen, welche Anbieter vorn liegen. Spitzenreiter ist Open Text (22 Prozent) vor Optimal System (14 Prozent) und Easy (dreizehn Prozent). Immerhin könnten sich 85 Prozent der Umfrageteilnehmer vorstellen, dass auch MicrosoftMicrosoft oder SAPSAP künftig Lösungen für Dokumenten-Management/Enterprise Content Management liefern. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

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