Offene Standards und uneingeschränkte Nutzung der Programme als Treiber

Entscheidung für Open Source: Die Kosten sind es nicht

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Rotstift droht allerorten - beim Thema Open Source versus proprietäre Software aber macht er keinen Strich. Wer sich für quelloffene Software entscheidet, tut das nicht vorrangig zwecks Kostensenkung, sondern, um offene Standards zu unterstützen und die Programme ohne Einschränkung nutzen zu können. So lautet das Fazit einer Studie des Marktforschers Forrester im Auftrag von Unisys.
Treiber für Open Source
Treiber für Open Source

Mit 48 Prozent beziehungsweise 45 Prozent stehen diese Punkte ganz oben auf der Liste der Treiber für Open SourceOpen Source. Insgesamt 42 Prozent der Befragten legen außerdem auf die Unabhängigkeit von Herstellern großen Wert. Dass bei quelloffener Software Lizenzkosten wegfallen, nennt mit 35 Prozent nur gut jeder Dritte als wichtigsten Treiber. Alles zu Open Source auf CIO.de

Die Analysten sprechen in ihrer Studie von einer wachsenden Akzeptanz für Open Source. So setzen 58 Prozent der US-Firmen und 51 Prozent der europäischen Firmen quelloffene Software auch bei geschäftskritischen Anwendungen ein.

Open Source ist wegen der offenen Standards eng an SOA gekoppelt. Und 57 Prozent der Befragten geben dann auch an, Open Source sei wichtig, um die eigene IT-Infrastruktur zu einer Service-orientierten Architektur zu migrieren.

Open Source schwächelt beim Support

Dennoch: In einigen Punkten stößt die Offenheit an ihre Grenzen. Die Analysten wollten wissen, wo die Vorbehalte liegen und nennen als Hauptgrund den Bereich rund um Beratung, Integration und Support. Dort befürchten knapp drei von vier Studienteilnehmern (74 Prozent) Mängel.

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