Lob für Arbeit des Kollegen einheimsen

Erfolg auf Kosten anderer

06. August 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Weltweit geben dreizehn Prozent der Angestellten zu, schon mindestens einmal die Arbeit von Kollegen als die eigene ausgegeben zu haben. Alle anderen sind ehrlich. Zumindest laut einer Umfrage.

Die Welt ist eben doch noch in Ordnung, jedenfalls die Arbeitswelt. Das behaupten zumindest die 18.671 Nutzer, die sich an einer weltweiten Umfrage des Karriere-Portals Monster beteiligt haben. Es ging um Ehrlichkeit im Job.

Fast drei von vier Befragten (73 Prozent) bestreiten, sich schon einmal die Arbeit eines Kollegen zu eigen gemacht und dafür Lob kassiert zu haben. Bedenklich: Unter den deutschen Angestellten sagen das nur 70 Prozent. Weltweites Vorbild sind die Spanier: 85 Prozent erklären, sie hätten sich noch nie mit fremden Federn geschmückt.

Immerhin: 14 Prozent der Umfrageteilnehmer geben zu, schon einmal in Versuchung gewesen zu sein. In diesem Punkt liegen die Deutschen genau im Schnitt.

Dreizehn Prozent aller Angestellten dagegen sehen das nicht so eng. Ja, es sei vorgekommen, dass sie Lob für die Arbeit eines anderen kassiert hätten. Davon schwören vier Prozent jedoch, das sei nur einmal vorgekommen. Neun Prozent tun das nach eigenem Bekunden öfter.

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