IT-Freiberufler

Erfolgreich als Einzelkämpfer in der IT

22. Mai 2012
Wann sich IT-Profis am besten selbständig machen, wie sie sich weiterbilden, ihre Honorarforderungen durchbringen und wie wichtig Netzwerke sind, das erzählte Xenofon Grigoriadis unlängst auf der CeBIT.
Xenofon Grigoriadis ist Oracle-Experte und seit 2005 selbständig.
Xenofon Grigoriadis ist Oracle-Experte und seit 2005 selbständig.
Foto: Privat

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um sich selbständig zu machen? Eine komplexe Frage, findet der FreiberuflerFreiberufler Xenofon Grigoriadis, der unlängst auf dem CeBIT-Messestand der Computerwoche (gehört wie cio.de zum Verlag IDG Business Media) einen Vortrag hielt: "Freiberufler verschiedener Sparten sind zurzeit gesucht. Ob die ausgezeichnete Projektlage jedoch fortbesteht, lässt sich schwer einschätzen." Persönliche Aspekte seien ebenfalls abzuwägen. Alles zu Freiberufler auf CIO.de

Für junge Familien könne es schwierig werden, wenn ein Elternteil über längere Zeit in einer anderen Stadt tätig ist. Und ohne Projekterfahrung sei der Einstieg in die Selbständigkeit nicht leicht. "Wer bereits angestellt tätig war, verfügt meistens bereits über wertvolle Kontakte", ergänzt der diplomierte Physiker, der zunächst fünf Jahre in Festanstellung arbeitete, bevor er sich 2005 als Oracle-Architekt selbständig machte.

Qualifizierung ist Pflicht

Eine besondere Herausforderung des Freiberuflertums ist die antizyklische Weiterbildung: Es sei essenziell wichtig, sich auch weiterzubilden, während man intensiv in Projekten eingespannt ist. "Herstellerzertifizierungen wie auch Projektmanagement-Qualifizierungen in ScrumScrum, Prince oder ITILITIL werden von Agenturen und Kunden besonders geschätzt", weiß Grigoriadis. Alles zu ITIL auf CIO.de Alles zu Scrum auf CIO.de

Früher habe man zwischen Generalist und Spezialist unterschieden. Empfehlenswert sei es heute, so der Oracle-Experte, in die Tiefe zu gehen - sich also durchaus zu spezialisieren, gleichzeitig aber die umliegenden Fachgebiete im Blick zu behalten und fachliche Ergänzungen aufzubauen. Wenn sich also ein Oracle-Spezialist nach dem so genannten T-shaped Modell ausrichtet, kann er sich im Bereich Datenbankentwicklung OracleOracle auf Datenbank-Tuning, Administration und Datenbanksicherheit spezialisieren. Gleichzeitig könne er sein Know-how generalistisch erweitern in Richtung Java Persistence Layer, Hibernate und JPA2. Eine Nische zu besetzen ist laut Grigoriadis sinnvoll: So könne sich der Experte für Tests in Mercury weiterbilden oder der Data-Warehouse-Spezialist sich als Oracle-Warehouse-Builder qualifizieren. Alles zu Oracle auf CIO.de

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