Analysten-Kolumne

Erfolgsfaktoren im IT-Outsourcing

04. Mai 2004
IT-Outsourcing erfährt in der Presse derzeit starke Beachtung. Allerdings liest man neben Erfolgsmeldungen zu neuen Deals immer häufiger von Problemen bei laufenden Verträgen, wenn nicht gar von gescheiterten Projekten.

Negative Schlagzeilen entstehen oft, weil die Erwartungen an IT-Outsourcing nicht erfüllt werden. Bei vielen Projekten bleibt nachhaltiger Erfolg aus - erstaunlich, denn OutsourcingOutsourcing ist beileibe kein neuer Ansatz. Seit Mitte der 90er Jahre lagern Unternehmen ihre IT ganz oder teilweise an externe Dienstleister aus. Damit zielen sie vor allem darauf, die Qualität zu steigern und die Kosten zu senken. Weitere stichhaltige Argumente sind die Fokussierung auf Kernkompetenzen oder die Flexibilisierung von Kapazitäten. Warum verlaufen noch immer zu viele ProjekteProjekte unbefriedigend? Alles zu Outsourcing auf CIO.de Alles zu Projekte auf CIO.de

Meistens mangelt es dem Auftraggeber an Transparenz über die eigenen IT-Kosten. Daher werden die erwarteten Leistungen unzureichend definiert. Zudem sind die Vertragsinhalte oft nicht spezifisch genug auf die Situation im Unternehmen ausgerichtet. Überdies unterschätzen beide Seiten die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollprozessen.

Aus der Erfahrung lassen sich sechs Erfolgsfaktoren ableiten, die Unternehmen berücksichtigen sollten, wenn sie ihre IT ganz oder teilweise auslagern wollen.

Sechs Erfolgsfaktoren
Sechs Erfolgsfaktoren

Erstens müssen die Gesamtkosten der IT genau analysiert werden. Transparente Kosten (einschließlich "verdeckter" Kosten in den Fachbereichen) sind unabdingbar, um Outsourcing-Vorhaben realistisch zu bewerten.

Zweitens sollte der Auftraggeber die "Service Level Agreements" bis ins Detail definieren. So wird eindeutig festgelegt, welche Leistungen in welcher Qualität zu welchem Preis zu erbringen sind. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten das gleiche Verständnis vom Projektinhalt haben.

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