Entwicklungsstopp

Ericsson streicht 250 Stellen in Nürnberg

18. September 2014
Das Aus für die Entwicklung von Handy-Modems kostet 250 Nürnberger Ericsson-Mitarbeiter den Job. Durch den Entwicklungsstopp für Modem-Plattformen in Smartphones werden weltweit 1560 Mitarbeiter arbeitslos, wie Ericsson am Donnerstag mitteilte.

In Deutschland trifft es Nürnberg mit etwa 250 Beschäftigten. Sie könnten sich zum Teil bei Ericsson im schwedischen Lund bewerben, wo derzeit 500 Stellen unbesetzt seien.

Ericsson hatte den Geschäftsbereich für Modems im Zuge der Auflösung des Gemeinschaftsunternehmens mit STMicroelectronics im August 2013 übernommen. Allerdings hätten sich die Marktbedingungen durch Preisverfall, harten Wettbewerb und beschleunigte Innovationszyklen stark verschlechtert, hieß es. Das Management habe deshalb entschieden, statt hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung von Modems lieber auf den Ausbau von Mobilfunknetzen zu setzen. (dpa/rs)

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