MONA für Identifizierung

Erste mobile ID-App für E-Personalausweis

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Wissenschaftler der TU Darmstadt am Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) haben mit "MONA" eine eID-App für den neuen Personalausweis entwickelt.

Anstelle von Computer und Kartenleser benötigen Nutzer des neuen Personalausweises deswegen zukünftig nur noch ein modernes Smartphone für den sicheren elektronischen Identitätsnachweis, teilten die Forscher mit.

Forscher der TU Darmstadt bringen Handys mit ihrer neuen App das Kartenlesen bei.
Forscher der TU Darmstadt bringen Handys mit ihrer neuen App das Kartenlesen bei.
Foto: CASED

Die in einem Projekt der Deutschen Telekom Laboratories in Zusammenarbeit mit T-Systems und dem Unternehmen Media Transfer entwickelte erste Version der Software wollen die Wissenschaftler in den kommenden Monaten als Open-Source Projekt veröffentlichen und mit der Community für verschiedene Smartphones, etwa für Android-Handys, weiterentwickeln.

Das Kürzel MONA steht für „Mobile Authentisierung mit dem neuen Personalausweis" und ist eine Java ME Applikation für mobile Endgeräte. Die erste Version der App läuft auf dem Nokia-Modell 6212 und kann nach Angaben der Forscher leicht für andere Modelle angepasst werden.

Entwickelt hat die Software Moritz Horsch zusammen mit Alexander Wiesmaier und Johannes Braun in einer Arbeitsgruppe von Professor Johannes Buchmann. Zusammen will man den Einsatz des bislang nicht besonders erfolgreichen Ausweises vereinfachen.

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