Jüngster Google-Zukauf

Erweiterter Passwortschutz durch Ultraschall

17. Februar 2014
Passwörter allein geben im Internet oft nicht genug Sicherheit. Als Ergänzung gibt es eine weitere Stufe zum Beispiel mit Zahlen-Codes, die aufs Smartphone geschickt werden. Google kaufte nun ein Start-up, das die sichere Zugangsbestätigung unsichtbar machen will.

Google hat das Unternehmen SlickLogin gekauft, das eine Möglichkeit gefunden hat, herkömmliche Passwörter mit einer zweiten Sicherheitsstufe zu ergänzen. Das israelische Start-up setzt dabei auf Ultraschall-Töne, die zwischen Smartphone und PC eines Nutzers ausgetauscht werden. SlickLogin gab die Übernahme am Sonntag bekannt, eine Preis wurde nicht genannt. Nach Informationen des Technologieblogs "Geektime", das als erstes von dem Deal berichtet hatte, geht es um einige Millionen Dollar.

Derzeit setzt GoogleGoogle als zweite Zugangsstufe zusätzlich zum Passwort Zahlencodes ein, die über eine App auf das Smartphone geschickt werden. Der Vorteil des von SlickLogin entwickelten Systems ist, dass die Authentifizierung automatisch laufen kann, ohne dass der Nutzer sich darum kümmern muss. SlickLogin hatte das Ultraschall-Konzept im vergangenen September vorgestellt und befand sich bis zuletzt noch in einer geschlossenen Test-Phase. Nach Informationen von "Geektime" bestand die Firma immer noch aus den drei Gründungsmitgliedern. (dpa/rs) Alles zu Google auf CIO.de

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