Betriebsrat

Europa von Umbau bei SAP überproportional betroffen

22. März 2015
Die europäischen SAP-Standorte sind überproportional vom geplanten Umbau des Softwarekonzerns betroffen.

Rund 1.600 der etwa 30.000 Stellen könnten den Plänen zufolge eingespart werden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Betriebsrates erfuhr. Weltweit hatte SAPSAP vor kurzem angekündigt, dass mehr als 2.000 der insgesamt 74.000 Mitarbeiter von einem neuen Umbau betroffen sein werden. Unterm Strich will der Softwarekonzern aber Ende des Jahres wieder mehr Stellen haben. Alles zu SAP auf CIO.de

Stefan Ries, Chief Human Resources Officer der SAP SE
Stefan Ries, Chief Human Resources Officer der SAP SE
Foto: SAP / Ingo Cordes

Das Programm ist zumindest in Europa auf Freiwilligkeit ausgelegt, dort sind betriebsbedingte Kündigungen diesmal ausgeschlossen. Stattdessen soll es für bestimmte Abteilungen Abfindungsangebote geben. Arbeitnehmer ab dem Jahrgang 1960 können unabhängig von der Abteilung Vorruhestandsregelungen in Anspruch nehmen. Eine Sprecherin wollte die Zahlen nicht bestätigen. Da es sich um ein Freiwilligen-Programm handele, könne man dazu noch nichts sagen.

Anfang März hatte SAP Veränderungen für mehr als 2000 Mitarbeiter angekündigt. Der Konzern aus Walldorf ist dabei, sein Angebot von fest installierter Software auf Abomodelle umzustellen. Dadurch werden Jobs in bestimmten Bereichen nicht mehr gebraucht. Das sollte für etwa drei Prozent der Mitarbeiter weltweit gelten. Betriebsbedingte Kündigungen sollte es aber nur außerhalb Europas geben. (dpa/tc)

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