iPhone-Killer für 199 Dollar aus San Francisco?

Ex-Apple-Boss John Sculley bringt eigene Handys

28. August 2015
Ein unbeschriebenes Blatt sind die zwei Gründungskräfte hinter dem neuen Smartphone-Hersteller Obi Worldphone wahrlich nicht: Mit John Sculley steht der ehemalige Apple-CEO als Investor, mit Ammunition das Design-Team der frühen Beats-Kopfhörer hinter dem Unternehmen.
Das Topmodell der neuen Handy-Schmiede Obi Worldphone ist das SF1.
Das Topmodell der neuen Handy-Schmiede Obi Worldphone ist das SF1.
Foto: Obi Worldphone

Angesichts der prominenten Mitbegründer des neuen Handybauers mit Sitz in San Francisco, mag man bei den ersten Produkten von ObiObi Worldphone auch ein wenig die Handschrift der zwei früheren Arbeitgeber erkennen. Die SmartphonesSmartphones mit den kryptischen Bezeichnungen SF1 und SJ1.5 legen mit ihren gegensätzlich geformten Chassis viel Wert auf ein schickes, recht eigenwilliges Erscheinungsbild und gute Verarbeitung. Top-500-Firmenprofil für Obi Alles zu Smartphones auf CIO.de

Das Vorzeige-Modell des Start-ups ist das SF1, das mit einem 5 Zoll großen Full-HD-Display und einem Snapdragon 615 mit wahlweise 2 GB RAM und 16 GB Speicherplatz oder 3 GB RAM und 32 GB Speicherplatz daherkommt. Eine Möglichkeit zur Speichererweiterung um bis zu 64 GB ist gegeben, außerdem ist das SF1 Dual-SIM-fähig. Das 8 Millimeter dicke Unibody-Gehäuse mit Metallakzenten sticht vor allem durch seine leicht abgehobene Verglasung auf der Vorderseite auf, die dank einer speziellen Beschichtung Fingerabdrücke besonders gut abweisen kann. Die Hauptkamera mit Sonys IMX214-Sensor löst Fotos mit 13 Megapixel auf, die Frontkamera mit 5 Megapixel. Vorne wie hinten gibt es einen LED-Blitz. Der Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh.

Das SJ1.5 siedelt sich mit seiner Ausstattung eher in der unteren Mittelklasse an, hier kommt ein Mediatek MT6580 mit vier 1,3 GHz starken Prozessorkernen und 1 GB RAM zum Einsatz. Der 16 GB große Festspeicher kann per microSD-Karte um bis zu 32 GB erweitert werden, Dual-SIM wie beim SF1 gibt es obendrauf. Bedient wird das SJ1.5 über das ebenfalls 5 Zoll große Display, das allerdings nur mit 720p auflöst. Die Kamera auf der Rückseite knipst Fotos in 8-Megapixel-, die vorne mit 5-Megapixel-Auflösung, einen Blitz gibt es nur hinten. Der Akku hat ebenfalls eine Kapazität von 3.000 mAh, ein LTE-Modul gibt es anders als beim SF1 allerdings nicht.

Die zwei Obi Worldphones sind mit einem eigenen Android-Launcher namens Lifespeed versehen, das Software-Gerüst basiert auf AndroidAndroid 5.1 Lollipop. Die Geräte werden nach Informationen von The Verge ab Oktober in den USA erhältlich sein, das SF1 soll dabei 199 US-Dollar, das SJ1-5 129 US-Dollar kosten. Bis 2017 will Obi Worldphone massiv expandieren und seine Smartphones - sowohl über das Internet, als auch über Ladengeschäfte - anbieten. Alles zu Android auf CIO.de

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